DEUTSCHES ZENTRUM FÜR INTEGRATIONS- UND MIGRATIONS­FORSCHUNG (DeZIM)


 

Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) wurde 2017 gegründet. Es forscht zu Integration und Migration sowie zu Konsens und Konflikt, zu gesellschaftlicher Teilhabe und zu Rassismus. Das DeZIM stützt sich auf zwei Säulen: das DeZIM-Institut und die DeZIM-Forschungsgemeinschaft. Das DeZIM-Institut hat seinen Sitz in Berlin-Mitte.

Das DeZIM will die Integrations- und Migrationsforschung in Deutschland stärken und international sichtbarer machen. Es arbeitet mit anderen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen. Das DeZIM will in Politik, Zivilgesellschaft und Medien wirken und dazu beitragen, die Diskurse um die Themen Integration, Migration, Diskriminierung und Rassismus zu versachlichen. Es berät Vertreter*innen von Politik, Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft zu diesen Themen.

 


Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der empfohlenen Maßnahmen im Zuge der COVID-19-Pandemie ermöglicht das DeZIM-Institut aktuell seinen Mitarbeiter*innen Home Office. Dadurch ist unsere telefonische Erreichbarkeit zur Zeit leider eingeschränkt.
Für allgemeine Anfragen schreiben Sie uns bitte an info@dezim-institut.de. Für Presseanfragen erreichen sie uns unter presse@dezim-institut.de. Die E-Mailadressen einzelner Mitarbeitenden finden Sie auf dieser Seite unter dem Namen der jeweiligen Person. Wir bemühen uns um eine zeitnahe Antwort. 

Bleiben Sie gesund! 


Rassistische Realitäten – Wie setzt sich Deutschland mit Rassismus auseinander?

Wie nehmen die Menschen in Deutschland Rassismus wahr – im Alltag, aber zum Beispiel auch in Behörden? Wie bewerten sie rassistische Vorfälle? Sind sie bereit, dagegen vorzugehen? Und wie viele glauben, dass menschliche „Rassen“ existieren? Unsere repräsentative Studie „Rassistische Realitäten beleuchtet erstmals umfangreich, wie sich unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mit Rassismus auseinandersetzen.

Für die Studie „Rassistische Realitäten wurde von April bis August 2021 eine repräsentative computergestützte Telefonumfrage (CATI) durchgeführt. Dabei wurden über 5.000 Menschen in Deutschland befragt. Im Unterschied zu den meisten bestehenden Studien haben wir nicht nur Angehörige der Mehrheitsbevölkerung, sondern auch verschiedene Gruppen befragt, die potenziell Rassismus erfahren – so genannte rassifizierte Gruppen. Die Ergebnisse bilden also auch die Perspektiven von Menschen ab, die selbst von Rassismus betroffen sind.

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Rassistische Realitäten

Was wissen wir über ältere Menschen mit Migrationsgeschichte?

Die Zahl älterer Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland nimmt zu. Worin unterscheiden sie sich in ihrer Lebenssituation und sozialen Lage von der älteren, hierzulande geborenen Bevölkerung ohne Migrationsgeschichte? Wo sind sie benachteiligt, über welche spezifischen Potentiale verfügen sie?

Die neue DeZIM Research Note "Alter(n) und Migration in Deutschland" von Susanne Bartig fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen.

Mehr zur Publikation: Alter(n) und Migration: Was wissen wir über die Lebenssituation älterer Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland?


Geflüchtete aus der Ukraine: Neue Herausforderungen für den Gewaltschutz

Die Zahl der Menschen, die aus der Ukraine flüchten, steigt täglich. Auch in Deutschland werden die Unterkünfte knapp, mehr Privatpersonen als je zuvor nehmen Geflüchtete bei sich zuhause auf. Angesichts des Handlungsdrucks droht der Gewaltschutz bei der Unterbringung in den Hintergrund zu geraten.

Unsere neue DeZIMinutes "Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine. Was der Ukraine-Krieg für den Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften bedeutet"  skizziert, welche Herausforderungen in der aktuellen Situation dabei bestehen, Geflüchtete und auch die zahlreichen privaten Unterbringenden bestmöglich zu unterstützen.

Mehr zur Publikation: Geflüchtete aus der Ukraine: Neue Herausforderungen für den Gewaltschutz

Direkt zur DeZIMinute:"Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine. Was der Ukraine-Krieg für den Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften bedeutet" (PDF-Datei)


Viel Solidarität und hohe Aufnahmebereitschaft: Ergebnisse einer Schnellumfrage des DeZIM-Instituts zum Krieg in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine sorgt in den direkten Nachbarländern für eine beeindruckende Hilfsbereitschaft und Solidarität. Aber auch in Deutschland können wir nach der ersten Woche Krieg eine hohe Willkommensbereitschaft erkennen. Das zeigt eine Schnellumfrage des DeZIM-Instituts.

Wir haben im Rahmen unseres DeZIM.panels untersucht, (1) wie die Menschen in Deutschland zu der Aufnahme von Flüchtenden aus der Ukraine in Deutschland stehen, (2) welche Reaktionen sie sich von der deutschen Politik gegenüber Russland wünschen und (3) wie sie persönlich auf den Krieg reagieren. Wir haben also nach gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Reaktionen gefragt. Dazu wurden zwischen dem 28. Februar und dem 6. März bundesweit bereits über 2.600 Menschen befragt.

Zur Projektseite Schnellumfrage des DeZIM-Instituts zum Krieg in der Ukraine

Zum DeZIM.insights Working Paper "Reaktionen auf den Ukraine-Krieg. Eine Schnellbefragung des DeZIM.panels" (PDF-Datei)

Zur Pressemitteilung  "Viel Solidarität und hohe Aufnahmebereitschaft" (4. März 2022, PDF-Datei)


DeZIM Briefing Note #7

Menschen, die ihren Partner*innen nach Deutschland gefolgt sind, machen rund ein Viertel aller seit 2005 nach Deutschland gezogen Migrant*innen im erwerbsfähigen Alter aus. Viele von ihnen sind hochqualifiziert. Doch nur rund die Hälfte von ihnen ist erwerbstätig. Warum ist das so? Und wie lässt sich dieses Potenzial besser nutzen? Diesen Fragen gehen Linda Maciejewski und Niklas Harder in der neuen DeZIM Briefing Note „Überqualifiziert und unterbeschäftigt“ nach – und geben Handlungsempfehlungen.

Die Ergebnisse sind Teil des vom BMFSFJ geförderten Projekts „Vertiefende Analysen zum Erwerbskräftepotenzial und zu Zugangswegen zum Arbeitsmarkt von Partner*innen im Familiennachzug“ des DeZIM-Instituts.

Zur DeZIM Briefing Note #7 Überqualifiziert und un(ter)beschäftigt: Potenziale nachziehender Partner*innen für den deutschen Arbeitsmarkt (PDF)


Dr. Sabrina Zajak | DeZIM-Institut

Wie verändert die Covid-19-Pandemie Protestbewegungen? 

Die Covid-19 Pandemie verändert Protestbewegungen weltweit. Der gegenwärtige Ausnahmezustand, die soziale Isolierung und das Versammlungsverbot sind dabei nur der Anfang. Wie beeinflusst die Pandemie und ihre sozialen, politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen soziale Bewegungen, Protest und kollektives Handeln jetzt und in naher Zukunft? Welche neuen Probleme aber auch Chancen ergeben sich für soziale Bewegungen? Welche neuen Formen nationaler und internationaler Solidarität entstehen?

Einen Beitrag von Prof. Dr. Sabrina Zajak, Leiterin der Abteilung Konsens und Konflikt, zum Thema finden Sie hier.