Aktuelles


Franck Düvell beim Türkisch-Deutschen Migrationsforum 2019

Türkisch-Deutsches Migrationsforum

Dr. Franck Düvell, Leiter der Abteilung Migration am DeZIM-Institut, hielt am Dienstag, dem 25. Juni 2019, eine Keynote beim Türkisch-Deutschen Migrationsforums 2019, dem Begleitprogamm von Zivilgesellschaft und Forschung zum Türkisch-Deutschen Migrationsdialog der beiden Regierungen.

Dr. Franck Düvell argumentierte dort, dass die Türkei eine herausragende Rolle bei der Aufnahme und jetzt auch Integration von Flüchtlingen aus Syrien spiele und dabei eine nahezu unvergleichliche Resilienz gezeigt habe. Die Aufnahme von 3 Millionen Syrern in der Türkei, einem Land mit 75 Millionen Einwohnern würde der Aufnahme von fast 20 Millionen Flüchtlingen in der EU mit ihren 508 Millionen Einwohnern entsprechen. „Die Türkei hat sich von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland gewandelt“, erklärte Düvell. „Neben Geflüchteten kämen auch viele Arbeitsmigranten. Das Land hat sich dementsprechend moderne Gesetze gegeben“. Jetzt stehe sie aber vor der Herausforderung die bis zu fünf Millionen Migrant*innen zu integrieren. „Diese neue Rolle der Türkei im globalen Migrationsgeschehen müssen wir zur Kenntnis nehmen“. Zu Fragen von Forschungserfahrung tausche sich das DeZIM intensiv mit türkische Kolleg*innen und Stakeholder*innen aus.


Delegation des türkischen Bildungsministerium zu Besuch am DeZIM-Institut.

Delegation des türkischen Bildungsministerium zu Besuch am DeZIM-Institut.

Eine Delegation, bestehend aus Mitarbeiter*innen des türkischen Bildungsministeriums, ist am Mittwoch, den 19. Juni 2019 beim DeZIM-Institut für einem Workshop über die Bildungsintegration von syrischen Geflüchteten zu Besuch gewesen. Dr. Franck Düvell, Leiter der Migrations-Abteilung am DeZIM-Institut, begrüßte das Treffen: „In der Türkei leben nach aktuellen Schätzungen bis zu 3 Millionen Geflüchtete vor allem aus Syrien. Ihnen Zugang zu Bildung zu ermöglichen ist eine Mammutaufgabe sein. braucht es Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, über Ländergrenzen hinweg und trotz politischer Kontroversen.“ Der Workshop wurde auf Anfrage der GIZ organisiert.


Forschungsinitiative "Migration" der Max-Planck-Gesellschaft – Areas of Exclusion

Keynote Dr. Franck Düvell

Dr. Franck Düvell hält auf Einladung der Max-Planck Gesellschaft im Rahmen der Konferenz “Areas of Exclusion” in München eine Keynote mit dem Titel “Liquid Modernity and the Rise of Irregular Migration”. Er weißt nach, dass irreguläre Migration ein junges Konzept ist, welches erst in den 1930ern aufkam: – die britischen Behörden stigmatisierten damals die Migration von Jüdinnen und Juden nach Palästina als “illegale Migration” – und ein Konzept, welches in Europa erst in den 1980er und 1990er Jahren popularisiert wurde. Dr. Düvell zeigt, dass das Erscheinen von irregulärer Migration mit dem epochalen gesellschaftlichen Wandel während des Übergangs von der Moderne zur flüchtigen Moderne seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu erklären ist, also mit Globalisierung, neuer Weltordnung, und der 4. industriellen Revolution sowie mit neuen Beschäftigungsformen und weitgehender Präkarisierung. Schließlich argumentiert er, dass Papierlosigkeit ähnlich wie Erwerbs- oder Wohnungslosigkeit eine der großen Ungerechtigkeiten unserer Zeit ist.

Areas of Exclusion


Nationale Identitäten sind in Einwanderungsländern offener

Artikel von DeZIM-Mitarbeitenden Dr. Coşkun Canan und Mara Simon

In Ländern mit höherer migrationsbezogener Diversität spielen Abstammung und Religion eine geringere Rolle in der Definition von nationaler Identität. Dies gilt auch für unterschiedliche Regionen in Westdeutschland. Die Ergebnisse unterstützen die Familiarisierungsthese. Diese besagt, dass höhere migrationsbezogene Diversität mehr unmittelbare oder mittelbare Interaktion mit migrantischen Personen und Themen bedeutet. Dies wiederum fördert auf Dauer die Zusammengehörigkeit.

Der vollständige Artikel ist hier abrufbar.

 

 


Das DeZIM-Institut bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2019

Dieses Jahr macht das DeZIM-Institut erstmalig bei der Langen Nacht der Wissenschaften mit! Kommen Sie vorbei und mit unseren Wissenschaftler*innen ins Gespräch, testen Sie Ihr Wissen über heiß diskutierte Themen oder schlüpfen Sie in die Rolle von Forscher*innen und erstellen Sie Ihre eigene Infografik.

Wann: Samstag, 15. Juni ab 17:00 Uhr bis 00:00 Uhr Wo: am DeZIM-Institut, Mauerstraße 76, 10117 Berlin

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Berufung von Dr. Franck Düvell an das IEPAM

Berufung von Dr. Frank Düvell an das IEPAM

 

Dr. Franck Düvell ist in das Gründungskomittee des „International Expert Panel on Migration and Asylum“, kurz IEPAM berufen worden.

 

 

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DeZIM-Expertise von Internationalem Expertenforum gefragt

Dr. Franck Düvell, Leiter der Abteilung Migration am DeZIM-Institut, wurde zu einem High-Level Policy Dialogue am 24. Mai an das European University Institute in Florenz eingeladen. Der Politikdialog bringt eine kleine Gruppe von führenden Politiker*innen, anerkannten Expert*innen, und wichtigen Teilnehmenden, aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen.High Level Policy Dialogue

 

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Warum Migration gut für die Herkunftsländer ist

Dr. Sulin Sardoschau

Migrationskritiker bedienen sich gerne eines vermeintlich altruistischen Argumentes: Wenn Europa qualifizierte Menschen etwa aus Afrika oder dem Nahen Osten aufnimmt, dann schadet das den Herkunftsländern, weil dort diese gut ausgebildeten Menschen fehlen. Mit der Idee dieses sogenannten brain drain wird die Verhinderung von Migration so zur entwicklungspolitischen Verantwortung. Diese Argumentation ignoriert aber viele aktuelle Ergebnisse der Wirtschaftsforschung.

 

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Warum digitale Dienstleistungen für Geflüchtete oftmals ihr Ziel verfehlen

Kommentar Carlotta Preiß

Am 17. Mai 2019 wird zum 50. Mal der Welttag der Telekommunikation und Informationsgesellschaft begangen. Was gibt es da zu feiern? Einfache, schnelle und kostengünstige Kommunikation und Informationsbeschaffung für weite Teile der Weltbevölkerung. Zugleich sollte dies auch Anlass sein, darüber nachzudenken, wer von der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) ausgeschlossen ist oder nur teilweise darauf zugreifen kann.

 

Ein Kommentar von DeZIM-Instituts Mitarbeiterin Carlotta Preiß


70 Jahre Grundgesetz

Prof. Dr. Sabrina Zajak

Die deutsche Verfassung ist am 8. Mai 1949 beschlossen worden und am 23. Mai 1949 in Kraft getreten. Das Demonstrations- und Versammlungsrecht (Art. 8 GG) ist ein wichtiger Bestandteil.

Im Interview mit der SZ erklärt Prof. Dr. Sabrina Zajak warum Menschen heutzutage auf die Straße gehen, wie ein Konzert zur Demo wird und wieso Neonazis demonstrieren dürfen.

 

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re:publica 2019 – Opening Panel: Heimat my ass … Migration is us

Co-Direktorin Prof. Dr. Naika Foroutan spricht mit Ferda Ataman und Daniel Schulz auf der re:publica 2019 über eine alternative Sicht auf das Thema Heimat.

Wie kann eine neue Erzählung eines gemeinsamen Deutschlands zusammenschweißen: Also weg von einer völkischen Definition von Heimat hin zu einem Deutschland, dass sich per Geschichte durch Migration definiert? Ein Plädoyer hin zu einem neuen Wir-Gefühl, bei dem alle -- Migranten, Ostdeutsche, Westdeutsche -- in einem neuen Narrativ zusammenkommen.

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Veranstaltung DeZIM-AL-Forum | Konkurrenz um Anerkennung

Welche Erfahrungen teilen Migrant*innen und Ostdeutsche, wo gibt es zentrale Unterschiede? Was bringt es überhaupt, die Stereotype, Ausgrenzungen und Abwertungen verschiedener Gruppen miteinander zu vergleichen und in Zusammenhang zu setzen? Diesen Fragen widmete sich das erste DeZIM-AL-Forum, eine Kooperation des DeZIM-Instituts und der Allianz Kulturstiftung.

 

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Zusammenarbeit in der Forschung

Dialogveranstaltung des DeZIM-Instituts und des BMFSFJ mit Migrantenselbstorganisationen und Neuen Deutschen Organisationen.

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Migrantenselbstorganisationen (MSOs) und Neuen Deutschen Organisationen (NDOs) auf der einen und Wissenschaft, vor allem die Integrations- und Migrationsforschung, auf der anderen Seite aussehen? Mit diesen und anderen Frage beschäftigte sich die Dialogveranstaltung „Vernetzung und Zusammenarbeit in der Forschung“ am 27. März 2019 in Berlin, zu der das BMFSFJ und das DeZIM-Institut gemeinsam MSOs und NDOS eingeladen hatten.

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Interview

Prof. Dr. Naika Foroutan

Prof. Dr. Naika Foroutan im Interview mit dem Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst darüber, welche Werkzeuge die Migrationsforschung hat, die helfen können, die Debatten über Ostdeutschland besser zu verstehen.

 

 

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Befragung Fridays for Future

Nach wochenlangen Protesten der Fridays For Future Bewegung, fanden am 15. März weltweit in 98 Ländern und an 1325 Orten zeitgleich Demonstrationen statt. Zusammen mit Protestforscher*innen aus Schweden, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Belgien, Polen, der Schweiz, Österreich und Italien befragte Prof. Dr. Sabrina Zajak, Abteilungsleiterin am DeZIM-Institut, an diesem Tag Protestierende.

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Migration und Integration – Herausforderungen für Gesellschaft und Wissenschaft

Migration und Integration – Herausforderungen für Gesellschaft und Wissenschaft

Ein Kommentar von Prof. Dr. Frank Kalter in der aktuellen Salzkörner-Ausgabe, dem Journal des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)

 

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Keynote Dr. Franck Düvell

Dr. Franck Düvell hat am 21.2. an der Universität Oxford, St Antony’s College, die Keynote gehalten zur Eröffnung des Workshops ‘The Migration-Security Nexus from a Transnational Perspective‘der Britisch International Studies Association. Er referierte zu dem Thema ‘From the securitisation of migration to the dehumanisation of the refugee‘.

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Data Brief über Längsschnittstudie CILS4EU-DE erschienen

Forschungsdaten

Im European Sociological Review ist eine ausführliche Beschreibung der Panelstudie "Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany (CILS4EU-DE)" erschienen. Sie legt die Umrisse der Studie und das Analysepotential für zentrale Fragen der Integrationsforschung dar. Frank Kalter, Irena Kogan, Jörg Dollmann; Studying Integration from Adolescence to Early Adulthood: Design, Content, and Research Potential of the CILS4EU-DE Data, European Sociological Review, , jcy051, doi.org/10.1093/esr/jcy051

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„Vielfältig und innovativ“ – Das DeZIM-Institut öffnet seine Türen

Mit einer feierlichen Einweihungszeremonie hat nun das DeZIM-Institut den neuen Standort der Migrationsforschung in der Mauerstrasse bezogen. Zur Eröffung sprachen u.a. die Staatssekretärin Juliane Seifert und Prof. Dr. Andreas Pott, Vorsitzender der DeZIM-Gemeinschaft. Einen Überblick über den abwechslungsreichen Abend, der viele interessante Einblicke in die aktuelle Forschung des DeZIM-Instituts bot, finden Sie

hier


Das transformative Selbstexperiment in der Bewegungsforschung

Der folgende Text von Prof. Dr. Sabrina Zajak erschien unter dem Titel “Engagiert, politisch, präfigurativ – Das Selbstexperiment als transformative Bewegungsforschung” im Forschungsjournal Soziale Bewegungen, Jg. 30, Heft 4, S. 98-105.

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Potential und Herausforderungen von Protestbefragungen in diversen Gesellschaften

Ein Kommentar von Prof. Dr. Sabrina Zajak und Dr. Elias Steinhilper zu der ersten Erhebung von Protestereignissen anlässlich der Demonstration „We’ll Come United“ (WCU) am 29. September 2018 in Hamburg.

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International Conference „The Contentious Politics of Solidarity“

International Conference „The Contentious Politics of Solidarity“

Gemeinsam mit der Bewegungsforscherin Donatella della Porta organisiert Dr. Elias Steinhilper vom DeZIM-Institut eine Konferenz mit dem Titel „The Contentious Politics of Solidarity“, die am 16 und 17 Mai 2019 an der Scuola Normale Superiore in Florenz stattfinden wird.

weitere Infos finden Sie hier

 


 

Gastherausgabe eines Themenheftes des Forschungsjournals Soziale Bewegungen

Gastherausgeber*in: Prof. Dr. Sabrina Zajak und Dr. Elias Steinhilper

Das Forschungsjournal Soziale Bewegungen ist eine der führenden wissenschaftlichen Zeitschriften im deutschen Kontext zu den Themenfeldern Zivilgesellschaft und Soziale Bewegungen. Gegründet 1988, erscheinen jährlich vier thematische Hefte im Verlag De Gruyter zum Beitrag


Malaysia Conference Paper "International Migration and Cultural Convergence"

Malaysia Conference

Auf der wichtigen Weltbank-Konferenz in Kuala Lumpur, Malaysia vom 14. - 18.1. wird Dr. Sulin Sardoschau, Forscherin am DeZIM-Institut, ihr Paper: "International Migration and Cultural Convergence" vorstellen.

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Der Global Compact for Migration: Ein kritischer Kommentar von Dr. Franck Düvell

Es ist das erste Mal, dass sich die Mitglieder der Vereinten Nationen gemeinsam auf eine Politik zur Migration einigen. Bislang gab es das nur für Flüchtlinge in Form der Genfer Flüchtlingskonvention. Welcher Nutzen für die internationale Staatengemeinschaft in einem solchen Migrationspakt liegt und was darüber hinaus zu beachten ist, erläutert Dr. Franck Düvell hier

 


Prof. Dr. Frank Kalter diskutiert im Gläsernen Foyer des Theaters im Pfalzbau

Kann man alles sagen? Darf man alles sagen? Wie souverän gehen wir mit anderen Meinungen um? Gibt es eine unsichtbare Zensur? Wird das Recht auf Meinungsfreiheit von Kräften missbraucht, die selbst keinen Widerspruch ertragen? Ist das lebendige Meinungsvielfalt oder kündigen sich Weimarer Verhältnisse an? Sind wir von der Konsensgesellschaft weichgespült? Und welche Funktion hat die Institution Theater, die den Anspruch erhebt, für alle da zu sein?


Diese Fragen sollen in einer kultutpolitischen Diskussion zum Thema "Wo endet die Freiheit der Andersdenkenden" im Gläsernen Foyer ausgehandelt werden. 

Neben Professor Dr. Frank Kalter, Professor für Soziologie an der Universität Mannheim und Leiter des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung/DeZIM-Institut in Berlin, werden folgende Gäste an dieser spannenden Runde teilnehmen:

Professor Dr. Norbert Bolz Autor und Professor für Medienwissenschaft an der TU Berlin
Jan Fleischhauer Journalist Der Spiegel
Jagoda Marinic Deutsch-kroatische Schriftstellerin, Theaterautorin und Journalistin
Professor Dr. Rüdiger Safranski Schriftsteller
Die Moderation übernimmt Frank Pommer.

Veranstaltungsort:  

GLÄSERNES FOYER Theater im Pfalzbau
Berliner Straße 30
D – 67059 Ludwigshafen

Uhrzeit:

MO, 19.11.18, 19:30 UHR


Link: Wo endet die Freiheit der Andersdenkenden?

Der Eintritt ist frei.

Das Gläserne Foyer ist eine Veranstaltungsreihe des Theaters im Pfalzbau in Ludwigshafen.

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Buchvorstellung „Growing up in Diverse Societies“ von Prof. Dr. Frank Kalter und Prof. Dr. Jan O. Jonsson

Prof. Dr. Frank Kalter

Wie ähneln, wie unterscheiden sich die Lebenswelten von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund? Was erwarten sie von ihrer Zukunft? Wie wichtig ist Familie für sie? Wie erfolgreich sind sie in der Schule? Welche Freundschaften gehen sie ein? Alle diese und viele andere Fragen untersucht der Band „Growing up in Diverse Societies“, den Prof Dr. Frank Kalter, Co-Direktor des DeZIM-Instituts, und Prof Dr. Jan O. Jonsson, aktuell Fellow am Nuffield College der Universität Oxford, am 17. Oktober 2018 in Berlin vorstellten. Einen Rückblick zu der Veranstaltung finden Sie hier


Dr. Franck Düvell, in das International Steering Committee berufen, hier im Interview.

Dr. Franck Düvell
Dr. Franck Düvell

Berufung von Dr. Franck Düvell in das International Steering Committee, hier im Interview mit Wolfgang Mueller vom SBS zur Flüchtlingspolitik Deutschlands und dem Hintergrund von Merkels Rücktritt:



Dr. Franck Düvell, Leiter der Abteilung Migration im DeZIM-Institut wurde in das International Steering Committee der International Metropolis Conference eingeladen. Dies setzt sich aus 81 eminenten RepräsententantInnen aus Staat, Foschung und Zivilgesellschaft aus 31 Ländern zusammen. Das ISC leitet seit 22 Jahren das International Metropolis Projekt und berät die Ausrichter der jährlichen Konferenzen. Dr. Franck Düvell ist damit erst der zweite deutsche Wissenschaftler in diesem Kommittee, nach Steve Vertovec vom Max-Planck Institut in Göttingen.

Interview


 

 

 

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International Metropolis Conference

Dr. Franck Düvell als einer der Keynote Speaker auf der diesjährigen International Metropolis Conference



Die International Metropolis Conference gibt es seit 22 Jahren. In diesem Jahr fand sie in Sydney, Australien statt, und zog 250 Sprecher und 850 Teilnehmende aus 35 Ländern an. Teilnehmende aus der Bundesrepublik überwiegend aus dem Umfeld des Ministeriums for Arbeit und Soziales bildeten die drittgrößte Delegation nach Australien und Kanada. Sie ist damit nicht nur die größte Migrationskonferenz weltweit sondern auch einzigartig im Format, indem sie sich gleichermaßen an TeilnehmerInnen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft richtet und einen Raum für die Diskussion kontroverser Themen und den Austausch von praktischen Erfahrungen, Herausforderungen und Forschungsergebnissen bietet. In diesem Jahr war Dr. Franck Düvell einer der Keynote Speaker und hat zu den ‘Schlüssenlehren aus der Flüchtlingskrise‘ sowie den ‘Grenzen von Abschreckungspolitik‘ referiert.


 

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Projekt „Ein Zeitfenster für Vielfalt“ im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung

Das Projekt „Ein Zeitfenster für Vielfalt“ gibt einen Überblick über Strategien zur Steigerung des Anteils Beschäftigter mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst und ihren Erfolg.



„EIN ZEITFENSTER FÜR VIELFALT“ IM AUFTRAG DER FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG FORSCHT ZU BESCHÄFTIGTEN MIT MIGRATIONSHINTERGRUND IM ÖFFENTLICHEN DIENST

Beschäftigte mit Migrationshintergrund sind im Öffentlichen Dienst unterrepräsentiert. Deshalb wurden Gegenmaßnahmen unter dem Stichwort „Interkulturelle Öffnung“ etabliert. Das Projekt „EIN ZEITFENSTER FÜR VIELFALT“ gibt einen Überblick über Strategien zur Steigerung des Anteils Beschäftigter mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst und ihren Erfolg. Denn mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer-Generation werden viele Stellen in der Verwaltung frei. Die erforderlichen Neueinstellungen bilden eine Chance, um Deutschlands vielfältige Bevölkerung auch in der Verwaltung besser abzubilden.

In einer qualitativen Studie werden zum einen Integrationsbeauftragte in Bund, Ländern und ausgewählten Kommunen zu den politischen Strategien der Interkulturellen Öffnung im Öffentlichen Dienst befragt. Zum anderen werden Maßnahmen der Personalrekrutierung der Obersten Bundes- und Landesbehörden sowie von Kommunalverwaltungen untersucht. Ziel ist die Identifikation von Erfolgsfaktoren für eine Erhöhung des Anteils Beschäftigter mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst.


 

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Befragung „We’ll Come United“-Demonstration 2018

Die Befragung ist Teil der Projekts gesellschaftliche Konflikte um Teilhabe der Abteilung Konflikt und Konsens.



Anlass

Demonstration „We’ll Come United“ gegen Rassismus am 29. September 2018 in Hamburg.

Die Befragung der Demonstration „We’ll Come United“ soll Aufschluss über soziodemographische Merkmale, Motive und Einstellungen der Demonstrierenden geben. Die Ergebnisse werden im Vergleich mit den Ergebnissen zurückliegender Demonstrationsbefragungen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung analysiert.

Beteiligte Institutionen

DeZIM-Institut e.V.; Institut für Protest- und Bewegungsforschung e.V.

Finanzierung

DeZIM-Institut e.V.

Beteiligte Wissenschaftler*innen

Sabrina Zajak, Elias Steinhilper, Priska Daphi, Sebastian Haunss, Nina-Kathrin Wienkoop, Piotr Kocyba

Literatur und Download

Die Resultate werden nach der Erhebung zeitnah auf unserer Website www.dezim-institut.de und www.protestinstitut.eu zum Download zur Verfügung gestellt.

Hinweis:

Wie angekündigt wurde am 29.09.2018 eine Befragung der Demonstration „We’ll Come United“ durchgeführt. Mit einem 6-sprachigen Umfrage-Team sowie ebenfalls 6-sprachigen Handzetteln wurden insgesamt knapp 1000 Teilnehmende der Demonstration angesprochen und aufgefordert, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen.

Leider war die Rücklaufquote mit 12% sehr gering. Anhand der eingegangenen Fragebögen können wir zudem die tatsächliche Vielfalt der demonstrierenden Gruppen und Personen nicht abbilden. Deshalb haben wir uns entschieden, von einer Veröffentlichung abzusehen. Stattdessen arbeiten wir intern mit Nachdruck an einer methodischen Reflexion, wie Akzeptanz und Rücklaufquoten bei Surveys während Protestereignissen erhöht werden können, die Fragen von gesellschaftlicher Teilhabe in der postmigrantischen Gesellschaft adressieren.


 

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DeZIM-AL 1

Prof. Richard Alba
Fotografie: Dirk Enters

Am 15.09.2017 fand die erste DeZIM-Abend-Lecture im Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.



Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Naika Foroutan (Leiterin des DeZIM-Instituts) und Dr. Ralf Kleindiek (Staatsekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) eröffnete der renommierte U.S.-amerikanische Migrationsforscher Prof. Richard Alba (Graduate Center der City University of New York) die DeZIM-AL-Veranstaltungsreihe mit einer Keynote mit dem Titel „The Impacts of Immigration on the U.S. Mainstream-Society“. Anschließend diskutierten Dr. Ralf Kleindiek, Vanessa Barth (Bereichsleiterin, IG Metall) und Bernd Ulrich (Stellvertretender Chefredakteur „Die Zeit“) den Vortrag und dessen Erkenntnisse für den deutschen Kontext. Prof. Dr. Andreas Zick (Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung) und Prof. Dr. Naika Foroutan moderierten die Podiumsdiskussion.

Für die DeZIM-AL-1 ist ein Veranstaltungsvideo verfügbar.

Die DeZIM-Abend-Lecture ist eine Veranstaltungsreihe des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), welches sich aus den beiden Säulen DeZIM-Institut und DeZIM-Gemeinschaft zusammensetzt.


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DeZIM-AL 2

Franziska Giffey Ministerin des BMFSFJ
Fotografie: Dirk Enters

Im Mittelpunkt der Veranstaltung der Reihe DeZIM-AL am 25.5.2018, die mit einem Grußwort der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey eröffnet wurde, standen die Fragen: "Wie können wir Integration in Gesellschaften messen, die sich zunehmend pluralisieren? Welche Indikatoren werden dafür gebraucht?" Einen Rückblick zu der Veranstaltung finden Sie

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