Aktuelles


Rassistische Realitäten – Wie setzt sich Deutschland mit Rassismus auseinander?

Wie nehmen die Menschen in Deutschland Rassismus wahr – im Alltag, aber zum Beispiel auch in Behörden? Wie bewerten sie rassistische Vorfälle? Sind sie bereit, dagegen vorzugehen? Und wie viele glauben, dass menschliche „Rassen“ existieren? Unsere repräsentative Studie „Rassistische Realitäten“ beleuchtet erstmals umfangreich, wie sich unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mit Rassismus auseinandersetzen.

 

Zur Studienseite

 


Was wissen wir über ältere Menschen mit Migrationsgeschichte?

Die Zahl älterer Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland nimmt zu. Worin unterscheiden sie sich in ihrer Lebenssituation und sozialen Lage von der älteren, hierzulande geborenen Bevölkerung ohne Migrationsgeschichte? Wo sind sie benachteiligt, über welche spezifischen Potentiale verfügen sie?

Die neue DeZIM Research Note "Alter(n) und Migration in Deutschland" von Susanne Bartig fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen.

Mehr zur Publikation: Alter(n) und Migration: Was wissen wir über die Lebenssituation älterer Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland?


DeZIM_talk #12: Willkommenskultur 2.0?


Der Krieg in der Ukraine und die deutsche Flüchtlingspolitik

Wann: Donnerstag, den 7. April um 19 Uhr


Wo: Livestream via YouTube

 

Wie werden Geflüchtete aus der Ukraine jetzt untergebracht, und welche Konzepte gibt es, um sie zu versorgen? Wie lassen sich die Herausforderungen gerecht auf die verschiedenen Bundesländer verteilen? Wie können Geflüchtete aus der Ukraine hierzulande vor Gewalt und Ausbeutung geschützt werden? Und wie lassen sie sich in den Arbeitsmarkt und ihre Kinder in das Schulsystem integrieren, wenn sie hierbleiben wollen? Darüber diskutieren wir mit unseren Gästen:

Katarina Niewiedzial ist Beauftragte des Senats von Berlin für Migration und Integration.

Dr. Yuliya Kosyakova ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Prof. Dr. Sabrina Zajak leitet die Abteilung Konsens & Konflikt am DeZIM-Institut.

Zur Veranstaltung


Geflüchtete aus der Ukraine: Neue Herausforderungen für den Gewaltschutz

Die Zahl der Menschen, die aus der Ukraine flüchten, steigt täglich. Auch in Deutschland werden die Unterkünfte knapp, mehr Privatpersonen als je zuvor nehmen Geflüchtete bei sich zuhause auf. Angesichts des Handlungsdrucks droht der Gewaltschutz bei der Unterbringung in den Hintergrund zu geraten.

Unsere neue DeZIMinutes "Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine. Was der Ukraine-Krieg für den Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften bedeutet"  skizziert, welche Herausforderungen in der aktuellen Situation dabei bestehen, Geflüchtete und auch die zahlreichen privaten Unterbringenden bestmöglich zu unterstützen.

Mehr zur Publikation: Geflüchtete aus der Ukraine: Neue Herausforderungen für den Gewaltschutz

Direkt zur DeZIMinute:"Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine. Was der Ukraine-Krieg für den Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften bedeutet" (PDF-Datei)


Übersicht der Beiträge des DeZIM zum Ukrainekrieg

Übersicht der Beiträge des DeZIM zum Ukrainekrieg

 

Das DeZIM-Institut und die DeZIM-Forschungsgemeinschaft befassen sich aktuell intensiv mit dem Krieg in der Ukraine und seinen Folgen. Unsere Veranstaltungen, Berichte, Analysen und Medienbeiträge sammeln wir in einer kuratierten Übersicht der Beiträge des DeZIM zum Ukrainekrieg. Zur Übersicht


 

Viel Solidarität und hohe Aufnahmebereitschaft: Ergebnisse einer Schnellumfrage des DeZIM-Instituts zum Krieg in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine sorgt in den direkten Nachbarländern für eine beeindruckende Hilfsbereitschaft und Solidarität. Aber auch in Deutschland können wir nach der ersten Woche Krieg eine hohe Willkommensbereitschaft erkennen. Das zeigt eine Schnellumfrage des DeZIM-Instituts.

Wir haben im Rahmen unseres DeZIM.panels untersucht, (1) wie die Menschen in Deutschland zu der Aufnahme von Flüchtenden aus der Ukraine in Deutschland stehen, (2) welche Reaktionen sie sich von der deutschen Politik gegenüber Russland wünschen und (3) wie sie persönlich auf den Krieg reagieren. Wir haben also nach gesellschaftlichen, politischen und persönlichen Reaktionen gefragt. Dazu wurden zwischen dem 28. Februar und dem 6. März bundesweit bereits über 2.600 Menschen befragt.

Zur Projektseite Schnellumfrage des DeZIM-Instituts zum Krieg in der Ukraine

Zum DeZIM.insights Working Paper"Reaktionen auf den Ukraine-Krieg. Eine Schnellbefragung des DeZIM.panels" (PDF-Datei)

Zur Pressemitteilung  "Viel Solidarität und hohe Aufnahmebereitschaft" (4. März 2022, PDF-Datei)


Call for Papers and Panels: DeZIM-Tagung 2022 / DeZIM Annual Conference 2022

English version below.

Am 6. und 7. Oktober 2022 führt das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) zum ersten Mal die DeZIM-Tagung durch. Gastgeber der Tagung ist das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen der DeZIM-Forschungsgemeinschaft und des DeZIM-Instituts sowie anderer Forschungseinrichtungen, die zu Integration und Migration, Konsens und Konflikt, gesellschaftlicher Teilhabe und Rassismus forschen, sind dazu aufgerufen, sich mit theoretischen, empirischen oder methodischen Beiträgen zu bewerben. Das DeZIM ermutigt alle interessierten Wissenschaftler*innen, Vorschläge für individuelle Paper und Panels einzureichen. Abgabefrist ist der 15. April 2022.

Im Vorfeld der DeZIM-Tagung findet am Mittwoch, den 5. Oktober 2022 ein Nachwuchstreffen für Wissenschaftler*innen der DeZIM-Forschungsgemeinschaft und des DeZIM-Instituts statt. Mehr Informationen dazu folgen.

Alle Informationen zu den thematischen Schwerpunkten und Anforderungen finden Sie im Call for Papers and Panels (PDF, deutsche Version). Weitere Informationen können Sie dem Tagungsflyer (PDF, deutsche Version) entnehmen.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie Dr. Aimie Bouju per E-Mail an tagung@dezim-institut.de.

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On 6 and 7 October 2022, DeZIM will bring together researchers and scholars who are involved in integration and migration research in Germany. The 2022 DeZIM Conference will be hosted by the Berlin Institute for Empirical Integration and Migration Research (BIM) at the Humboldt University of Berlin.

Academics from the DeZIM Research Community, DeZIM Institute, and other institutions who conduct research on integration and migration are encouraged to apply. We look forward to hosting excellent papers and panels across the research fields of integration and migration including interesting theoretical, methodological, and empirical aspects.  DeZIM encourages and welcomes individual applications for papers and panels. The deadline for submissions is Friday, 15 April 2022.

Before the conference, an informal get-together for early-career scholars and young researchers will be organized on Wednesday 5 October 2022. More information will follow.

All information on the conference themes and requirements can be found in the Call for Papers and Panels (PDF, English version). For further information, see the conference leaflet (PDF, English Version).

For questions, please contact Dr. Aimie Bouju at tagung@dezim-institut.de.


DeZIM Briefing Note #7: Überqualifiziert und un(ter)beschäftigt. Potenziale nachziehender Partner*innen für den deutschen Arbeitsmarkt

Menschen, die ihren Partner*innen nach Deutschland gefolgt sind, machen hierzulande rund ein Viertel aller seit 2005 nach Deutschland gezogen Migrant*innen im erwerbsfähigen Alter aus. Viele von ihnen sind hochqualifiziert. Doch nur rund die Hälfte von ihnen ist erwerbstätig. Warum ist das so? Und wie lässt sich dieses Potenzial besser für den deutschen Arbeitsmarkt nutzen? Diesen Fragen gehen Linda Maciejewski und Niklas Harder in der neuen DeZIM Briefing Note „Überqualifiziert und unterbeschäftigt“ nach – und geben Handlungsempfehlungen.

Die Ergebnisse sind Teil des vom BMFSFJ geförderten Projekts „Vertiefende Analysen zum Erwerbskräftepotenzial und zu Zugangswegen zum Arbeitsmarkt von Partner*innen im Familiennachzug“ des DeZIM-Instituts.

Zur DeZIM Briefing Note #7
Überqualifiziert und un(ter)beschäftigt: Potenziale nachziehender Partner*innen für den deutschen Arbeitsmarkt (PDF)


DeZIMinutes #5: Bleiben oder gehen? Wie soziale Kohäsion die Migrationsabsichten von syrischen Immigrant*innen im Libanon beeinflusst

Ist ein Land, in dem der gesellschaftliche Zusammenhalt groß ist, auch für Migrant*innen attraktiv? Julia Kleinewiese vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) gibt in unserer neuen DeZIMinutes Einblick in ihre Forschung zu Sozialer Kohäsion und Migration im Libanon.

Die Ergebnisse sind Teil des Projekts "TRANSMIT - Transnational Perspectives on Migration and Integration" der DeZIM-Forschungsgemeinschaft, der auch das MZES angehört.

Zur DeZIMinutes #5 Bleiben oder gehen? Wie soziale Kohäsion die Migrationsabsichten von syrischen Immigrant*innen im Libanon beeinflusst (PDF)


DeZIMinutes #4: Zu arm um zu migrieren? Wie Armut und Migration zusammenhängen. Befunde aus Gambia und Senegal

DeZIMinutes #4

Der Zusammenhang zwischen Armut und Migration ist komplexer als oft angenommen. Das zeigen Hamza Safouane vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) und Max Schaub vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in unserer neuen DeZIMinutes.

Die Ergebnisse sind Teil des Projekts "TRANSMIT - Transnational Perspectives on Migration and Integration" der DeZIM-Forschungsgemeinschaft, der auch das WZB und das IMIS angehören.

Zur DeZIMinutes #4 Zu arm um zu migrieren? Wie Armut und Migration zusammenhängen. Befunde aus Gambia und Senegal (PDF)


 

Das DeZIM-Institut ist Teil des globalen Projekts „Urban Sanctuary, Migrant Solidarity and Hospitality in Global Perspective“

 

Das einzigartige Projekt „Urban Sanctuary, Migrant Solidarity, and Hospitality in Global Perspective” bringt 36 Wissenschaftler*innen und 36 Institutionen aus Afrika, Europa, Nord- und Südamerika zusammen. Das DeZIM-Institut ist als einzige Institution von deutscher Seite daran beteiligt.

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