Forschung und Beiträge des DeZIM zum Ukrainekrieg

Das DeZIM-Institut und die DeZIM-Forschungsgemeinschaft befassen sich intensiv mit dem Ukrainekrieg. Auf dieser Seite veröffentlichen wir eine Auswahl unserer

Aktuelles

Forschungsprojekte und -netzwerke

Das Engagement für Geflüchtete im Wandel

Das Projekt untersucht, wie sich das Engagement für Geflüchtete in den letzten Jahren in Deutschland entwickelt und insbesondere seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges verändert hat. Anhand quantitativer Survey-Daten werden individuelle Engagementmuster nachvollzogen. Das Projekt baut auf umfangreichen Vorarbeiten am DeZIM auf. Es kombiniert quantitative und qualitative Daten und Forschungsmethoden.

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Geflüchtete Familien aus der Ukraine: Perspektiven des Ankommens in Deutschland

Das Projekt untersucht die Situation und subjektive Perspektiven von Familien, die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind. Wie interagieren sie mit unterschiedlichen staatlichen wie zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen, Behörden und anderen staatlichen Institutionen? Was sind ihre Bedarfe? Zentral ist dabei der Kontext der rechtlichen (Un-)Sicherheit sowie der Bleibe- bzw. Rückkehraspirationen der aus der Ukraine geflüchteten Personen.

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Unterstützung und Integration von Geflüchteten aus der Ukraine: Perspektiven der Betroffenen

Das im Jahr 2022 abgeschlossene Projekt untersuchte, ob die bestehenden Regelungen in Deutschland die tatsächlichen Bedarfe von Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, ausreichend erfüllen, etwa in den Bereichen Aufenthaltsrecht, Gesundheitssystem, Arbeitsmarkt und Schule.  Im Zentrum stand die Frage, inwiefern die Menschen, die seit dem 24. Februar 2022 aus der Ukraine nach Deutschland gekommen sind, hier ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben führen können.

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Resettlement of Ukrainians Panel (ReUP): Aufbau eines Access Panels in Krisenregionen auf Basis von Social Media

Das im Jahr 2022 abgeschlossene Projekt testete, inwiefern sich Social Media Ads für den schnellen Aufbau eines Access Panels in Krisenregionen eignen. Hierzu wurden die Kontaktdaten von Personen aus den entsprechenden Regionen über eine Umfrage gesammelt und anschließend für weitere Befragungen genutzt. So können Einstellungsänderungen über die Zeit sowie Veränderungen der Migrationsaspirationen und tatsächliche Migrationsverläufe zumindest näherungsweise abgebildet werden.

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Ukraine-Engagement in Deutschland: Neue und alte Formen des Engagements für Geflüchtete

Das im Jahr 2022 abgeschlossene Projekt untersuchte das Engagement für Geflüchtete aus der Ukraine. Wer engagiert sich? Und wie funktioniert die weit verbreitete private Unterbringung Geflüchteter in der Praxis? Erkenntnisse darüber ermöglichen es auch, Engagierte und mit ihnen zusammenarbeitende staatliche Stellen, Erstaufnahmeeinrichtungen und Wohlfahrtsverbände besser zu unterstützen.

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Geflüchtete Frauen aus der Ukraine: Zwischen Rückkehr und Ankommen

Das im Jahr 2022 abgeschlossene Projekt untersuchte anhand von 40 qualitativen biografische Interviews mit Geflüchteten aus der Ukraine, wie sich der Ankunftszeitpunkt, unterschiedliche Familienkonstellationen, die Aufnahmebedingungen und der sozioökonomische Hintergrund auf (Im)Mobilität, Rückkehrwünsche sowie den aktuellen Unterstützungsbedarf auswirken.

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Internationales Forschungsnetzwerk "Forced Migrants From Ukraine in Transnational Europe: Between Personal Agency, Civil Society And The State" (FORUM)

FORUM ist ein Netzwerk von Wissenschaftler*innen aus ganz Europa, die die Erfahrungen von Menschen erforschen, die aus der Ukraine geflohen sind und in verschiedenen Ländern Zuflucht gefunden haben. Das DeZIM koordiniert das Netzwerk gemeinsam mit dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS).

Mehr Informationen zum Forschungsnetzwerk "FORUM"

Berichte und Analysen zum Ukrainekrieg

Interviews, Kommentare und Stellungnahmen zum Ukrainekrieg

Veranstaltungen zum Ukrainekrieg

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16. Dezember 2022, 13:00 Uhr | Wie können zugewanderte Mütter „Stark im Beruf“ werden?

Wie können Mütter mit Migrationshintergrund Anschluss an die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt finden? Und wie können Arbeitsverwaltungen und lokale Akteur*innen sie dabei unterstützen können? Am Beispiel von Müttern aus der Ukraine liefern Erfahrungen aus dem Programm „Stark im Beruf“ des BMFSFJ Antworten.

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15. Dezember 2022, 9:00 Uhr | Perplexities of solidarity: Host society relations to displaced people from Ukraine in Czech Republic, Germany Hungary, and Poland

Der Workshop von Centre for Social Sciences in Budapest (CSS), Centre for Migration Studies der Adam Mickiewicz University, Poznan (AMU), DeZIM, ELTE Pop-up School, Budapest, CEU Democracy Institute (CEU) und Association for Migration and Integration, Prag (AMI) ist ein Sondierungstreffen für Forschungsvorhaben, die sich mit den Reaktionen der Aufnahmeländer auf die Ankunft von Menschen befassen, die aus der Ukraine fliehen mussten. Nora Ratzmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DeZIM-Institut, hielt einen Input.

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13.-14 Oktober 2022 | Studying Migration and Memory in Times of War: Methodological Workshop

Der interne Workshop vernetzte die neu gegründete Forschungsgruppe "PRISMA UKRAÏNA: War, Migration and Memory" mit Wissenschaftler*innen, die zu ähnlichen Themen forschen.  Nora Ratzmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DeZIM-Institut, präsentierte ihr Studiendesign und erste Ergebnisse.

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6. Oktober 2022, 19:00 Uhr | Wie ergeht es geflüchteten Frauen aus der Ukraine in Deutschland?

Wir diskutieren  diese Frage mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.

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22. September 2022, 12:30-14:00 Uhr |  DeZIM_talk: "Private Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine: ein Erfolg?"

Beim 13. DeZIM_talk diskutierten wir unsere Forschungsergebnisse zur privaten Unterbringung von Kriegsgeflüchteten mit Felix Oldenburg (#UnterkunftUkraine) und Irina Sambale (LAMSA).

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Mehrere Termine von 14. Juni bis 12. Juli 2022, 16-17:30 Uhr |  InZentIM Lecture Series: "Focus #Ukraine" (PDF)

Das InZentIM richtete von Juni bis Juli 2022 die Vortragsreiche "Focus #Ukraine", die sich insbesondere mit Flucht- und Migrationsbewegungen befasste.

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28. April 2022, 9-14:30 Uhr |  Deutsch-Polnisches Symposium "Reception Of Refugees From Ukraine"

Das DeZIM, KBNM PAN und CMR veranstalteten ein deutsch-polnisches Symposium mit Expert*innen aus beiden Ländern zur Aufnahme ukrainischer Geflüchteter.

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7. April 2022, 19 Uhr | „DeZIM_talk: Willkommenskultur 2.0?
 Der Krieg in der Ukraine und die deutsche Flüchtlingspolitik“

Online-Diskussion des DeZIM als Livestream und Aufzeichnung mit Katarina Niewiedzial, Yuliya Kosyakova und Sabrina Zajak.

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4. April 2022, 17 Uhr | FFVT on point: Flucht in und aus der Ukraine – einige (weniger bekannte) Facetten

Online-Diskussion des IMIS als Livestream zu den Themen "Heterogenität der Geflüchteten, Vertriebenen und ihrer Fluchtrouten", "Flucht und Vertreibung innerhalb der Ukraine: die Internal Displaced Persons (IDPs)" und "Aufnahme in Deutschland jenseits staatlicher Strukturen: Eine postsowjetische Willkommenskultur?"

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13. März 2022, 20 Uhr | „Überfall auf die Ukraine – Krieg, Desinformation und ihre Folgen für Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien“

Haus des Rundfunks, Großer Sendesaal des rbb, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin

Ein Abend mit Reden und Diskussionen in Kooperation mit dem WZB und rbbKultur.

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11. März 2022, 17 Uhr | „Krieg in der Ukraine: Was bedeutet er für die Zukunft Europas?"

Podiumsdiskussion im MZES, Aula der Universität Mannheim (Schloss Ostflügel) und Livestream

Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine diskutierten Wissenschaftler*innen der Universität Mannheim und Dr. Jens Hildebrandt, Vertreter der Stadt Mannheim und ehemaliger stellvertretender Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Moskau über die aktuelle Lage in der Ukraine, die Hintergründe des Konflikts und die Zukunft Europas.

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10. März 2022, 13 Uhr | "Temporary Protection for Ukrainian Refugees – The Implementation Challenges Ahead"

Online-Diskussion von Population Europe und dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung im Rahmen der VULNER Talks, mit Zeynep Yanasmayan, Leiterin der Abteilung Migration des DeZIM-Instituts

Veranstaltungsmitschnitt: www.youtube.com/watch?v=ybQJAVYXq-s

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7. März 2022, 18 Uhr | „Zeitenwende – Sonderfriedensgespräch zum Krieg in der Ukraine“

Podiumsdiskussion am IMIS und Livestream, mit Dr. Franck Düvell, Migrationswissenschaftler am IMIS und assoziierter Mitarbeitender des DeZIM, und Prof. Dr. Ulrich Schneckener, Mitglied des IMIS

Veranstaltungsmitschnitt: www.youtube.com/watch?v=YPsr_cq9dv0