Integrationsmonitoring auf Bundesebene


 

Drittmittel-Projekt: Integrationsmonitoring auf Bundesebene

Beginn: 1.8.2019

Dauer: 16 Monate

Projektteam:  Dr. Niklas Harder (Projektkoordination), Samir Khalil 

Auftraggeber: Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

 


 

Inhalt und Fragestellung 

Das DeZIM-Institut erstellt im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration das im Koalitionsvertrag vereinbarte Integrationsmonitoring der Bundesregierung in Form eines Ersten Berichtes zum indikatorengestützten Integrationsmonitoring. Die Erarbeitung erfolgt in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB).

Integration wird darin nicht nur als einseitige Anpassungsleistung von Menschen mit Migrationshintergrund, sondern als gesamtgesellschaftlicher Prozess verstanden.

Neben der Beschreibung von Integrationsprozessen mit vertiefenden Analysen wird das Projektteam den Ursachen für Teilhabelücken und entsprechenden Wirkmechanismen nachgehen. Dies ist essentiell, um auf Repräsentations- und Partizipationslücken hinzuweisen. Dadurch sollen wesentliche Ansatzpunkte zur Wirkungsanalyse und ggf. Verbesserung integrationspolitischer Instrumente gefunden werden.

Erarbeitet wird ebenso eine Empfehlung zur künftigen Ausgestaltung eines unabhängigen wissenschaftsbasierten Integrationsmonitorings auf Bundesebene.

Mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsentwicklung hat das DeZIM-Institut einen starken Kooperationspartner, der insbesondere in den Feldern Recht, Arbeit, Wohnen, Bildung und Gesundheit exzellent aufgestellt ist.

 


Methodik und Arbeitsschritte

 

Anhand sorgfältig ausgewählter Indikatoren soll das Integrationsmonitoring identifizieren, in welchen gesellschaftlichen Bereichen Menschen mit Migrationshintergrund mit besseren oder schlechteren Teilhabechancen ausgestattet sind und welche längerfristigen Tendenzen in dieser Hinsicht festzustellen sind. Hierfür werden multivariate Verfahren die deskriptiven Ergebnisse ergänzen und es werden nach Möglichkeit auch individuelle Entwicklungsverläufe berücksichtigt werden, um kausale Abhängigkeiten besser einschätzen zu können.

 

mehrweniger

Abteilung Integration

PROJEKT: Revis(ualis)ing Intersectionality, gefördert durch die Volkswagenstiftung
PROJEKT: Thüringer Zuwanderungs- und Integrationsbericht, im Auftrag der Landesregierung des Freistaats Thüringen