Managing Diversity (MaDi)


Projekt: Managing Diversity (MaDi): Wertedifferenzierung und kognitive Komplexität im Kontext multipler sozialer und transnationaler Bezüge

Projektlaufzeit: 01.01.2021 – 31.12.2022

Projektleitung: Dr. David Schiefer

Projektmitarbeiter*innen: Larissa Kokonowskyj (Studentische Mitarbeitende)


 

Inhalt und Fragestellung

Das Projekt fragt, wie Menschen mit und ohne Migrationshintergrund mit Wertevielfalt in Deutschland umgehen und wie sich dies auf ihre Fähigkeit zum kreativen und komplexen Denken und Problemlösen auswirkt. Die psychologische Forschung zeigt, dass sowohl hybride Identitäten als auch grundsätzlich ein Leben in einem soziokulturell diversen Umfeld bei Menschen mit und ohne Migrationshintergrund diese kognitive Kompetenz fördern können. Aufbauend auf dem aktuellen Forschungsstand zu diesem Effekt geht das Projekt im Jahr 2021 und 2022 zum einen der Frage nach, inwiefern sich unter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland ein kausaler Zusammenhang zwischen wertebezogener Diversität und kreativem und komplexem Denken nachweisen lässt und welche individuellen und kontextuellen Merkmale (z.B. die Gruppenzusammensetzung, Transnationalität) diesen Zusammenhang beeinflussen. Die hier genannten Fragestellungen bilden den Auftakt weiterer Studien, mit denen neben den kognitiven und sozialen Prozessen, die hinter dem Zusammenhang stehen, auch weitere Bedingungen in den Blick genommen, die diesen begünstigen oder mindern.

 


Methodik 

Das Projekt untersuchten den Zusammenhang zwischen Diversität und kreativem und komplexen Denkvermögen anhand von experimentellen Studien und im Rahmen von Befragungen.


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