RaMi - Vom Rand in die Mitte: Rechtspopulistische Deutungen des (radikalen) Islams als gesellschaftliche Herausforderung in Europa und beyond


RaMi - Vom Rand in die Mitte: Rechtspopulistische Deutungen des (radikalen) Islams als gesellschaftliche Herausforderung in Europa und beyond

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Beginn: 01.03.2021

Dauer: 3 Jahre

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Kooperationsprojekt Fachgruppe Demokratie, Transfer und Politikberatung und der Abteilung Konsens & Konflikt,

Teil der RADIS-Plattform

Projektteam DeZIM-Institut

Dr. Mirjam Weiberg-Salzmann (Projektleitung)
Prof. Dr. Sabrina Zajak (Projektleitung)
PD Dr. Liriam Sponholz (Projektverbundkoordination)
Damla Keşkekci (Doktorandin/Fellow)
Nastia Nedjai (studentische Hilfskraft)
Rossella Merullo (studentische Hilfskraft)

Projektteam Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Prof. Dr. Arnulf von Scheliha (Kooperationspartner)
Anna-Maria Meuth (Projekkoordination)
Christoph Windmüller (studentische Hilfskraft)
Lena Scharrenbroilch (studentische Hilfskraft)

Projektteam Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. Stefan Berger (Kooperationspartner)
Max Manuel Brunner (Doktorand)

 


Fragestellung

Im Zentrum des Forschungsinteresses steht der Zusammenhang zwischen dem Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen und dem radikalen Islam sowie in der Folge die Auswirkungen auf die westlich-liberale Demokratie.

Das RaMi-Projekt wird hierbei folgenden Fragen nachgehen:

  • Welche Rolle spielt der radikale Islam beim Aufstieg des Rechtspopulismus?
  • Wie verknüpft der Rechtspopulismus Deutungen des radikalen Islams mit den Themen nationaler Identität und Migration?
  • Prägt die rechtspopulistische Deutung des Islams als radikale und gewaltsame Religion den gesamten öffentlichen Diskurs über den Islam?
  • Wird das rechtspopulistische Deutungsmuster des Islams als radikale und gewaltsame Religion durch andere politische Kräfte und etablierte religiöse Akteure übernommen und dadurch normalisiert?
  • Inwiefern wird eine solche Normalisierung durch die Medialisierung der Politik bzw. die strategische Kommunikation der Rechtspopulisten sowie die Funktionslogik von Massenmedien und digitalen Netzwerkplattformen vorangetrieben?

Methodik

 

Die Untersuchung erfolgt anhand eines innovativen Mixed-Method-Designs. Dafür kombiniert das Projekt inhaltsanalytische Verfahren der Diskursnetzwerkanalyse und der Event-Analyse politischer Ereignisse und islamistisch begründeter internationaler Vorfälle mit länderspezifische Kontextanalysen und Experteninterviews. Basis der Erhebung ist die Medienberichterstattung über den Islam in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien von 2000 bis 2020.

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Projektpartner*innen

 

Centrum für Religion und Moderne (CRM), Westfälische Wilhelms Universität Münster

Institut für Soziale Bewegungen (ISB), Ruhr-Universität Bochum

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Wissenschaftlicher Beirat

 

Prof. Dr. Dietmar Loch, Universität Lille

Dr. Ebtisam Ramadan, DeZIM-Institut

Prof. Dr. Kristian Berg Harpviken, Institut für Friedensforschung Oslo

Prof. Dr. Luca Ozzano, Universität Turin

Prof. Dr. Mathias Quent, Institut für Zivilgesellschaft und Demokratie, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Prof. Dr. Ruth Wodak, Universität Wien

 

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Kontakt

 

Verbundkoordination: PD Dr. Liriam Sponholz (sponholz@dezim-institut.de)

 

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