Erwerbskräftepotenzial von Ehegattinnen und Ehegatten im Zuzug aus dem EU-Ausland und aus Drittstaaten

 


Drittmittel-Projekt: Erwerbskräftepotenzial von Ehegattinnen und Ehegatten im Zuzug aus dem EU-Ausland und aus Drittstaaten

Beginn: August 2019

Dauer: 6 Monate

Projektteam: Dr. Franck Düvell (Projektkoordination), Dr. David Schiefer, Dr. Christine Borowsky

 


Inhalt

Das Projekt befasst sich mit dem Erwerbskräftepotenzial von Ehegattinnen und Ehegatten, die im Rahmen des Familiennachzuges in die Bundesrepublik kommen.

Politische und gesellschaftliche Diskurse befassen sich regelmäßg mit der Knappheit von Fachkräften in Deutschland. Bislang wird in diesem Zusammenhang häufig die Fachkräftezuwanderung diskutiert. Wenig bekannt ist bislang das Erwerbskräftepotenzial derer, die im Rahmen des Familienzuzugs nach Deutschland gekommen und deshalb bereits im Lande sind.

Der Fokus des Projektes liegt daher auf Ehegattinnen und Ehegatten, die aus familiären Gründen zuziehen. Es wird die sozioökonomische Situation der Paare/ Familien charakterisiert wie auch die beruflichen Qualifikationen und Erwerbswünsche der nachgezogenen Ehegattinnen und Ehegatten beschrieben. Dabei wird zwischen Migrantinnen und Migranten aus EU-Staaten und aus Drittstaaten unterschieden.

Datengrundlage stellt das Ausländerzentralregister (AZR), der Mikrozensus 2017 sowie die Migrantenbefragung des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP) dar, Auswertungen erfolgen vor allem deskriptiv.

Das Projekt entsteht im Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Es wird ein Policy Papers erstellt, aus dem sich Handlungsempfehlungen für die berufliche Integration von nachziehenden Ehegattinnen und Ehegatten ableiten lassen.