Veranstaltungen des DeZIM-Instituts und der
DeZIM-Forschungsgemeinschaft


 

    Unsere neue Veranstaltungsreihe:
  DeZIM meets taz talk _#3

Das Virus trifft alle – aber trifft es manche härter?
Ein Gespräch über soziale Ungleichheiten 

Wann: Dienstag, 02. Juni 2020, 19 Uhr
Wo: Livestream via YouTube

In der dritten Ausgabe von DeZIM meets taz talk sprechen wir über soziale Ungleichheiten in der Krise.

Das Coronavirus unterscheidet nicht, heißt es oft. Es bedroht jede und jeden, jung und alt, arm und reich. Und doch zeigt sich in Deutschland und überall auf der Welt, dass arme Menschen, Geflüchtete und Migrant*innen einem ungleich höheren Risiko ausgesetzt sind, sich zu infizieren. Nicht, weil sie per se anfälliger sind – sondern wegen ihrer prekären Lage, die es ihnen erschwert, sich zu schützen. Während die einen sich im Homeoffice physisch distanzieren, arbeiten die anderen eng beieinander auf Spargelfeldern, in Schlachtbetrieben oder an Supermarktkassen, oder sie sind in Flüchtingsunterkünften zu fünft in einem Zimmer untergebracht. Und während die einen klagen, dass sie mehrere Tage auf den Coronatest warten müssen, trauen andere sich gar nicht erst zum Arzt – weil sie keine Krankenversicherung haben, oder weil sie Angst haben, eine Abschiebung zu riskieren. 

Viel war seit Beginn der Pandemie in Deutschland von Solidarität die Rede. Jedoch:
Mit wem ist eine Gesellschaft in der Krise solidarisch und wer fällt hinten runter?
Wie steht es um diese Solidarität, wenn schon der Zugang zu medizinischer Versorgung nicht für alle gleich ist?
Welche Ansätze und Ideen gibt es, bereits um diese Hürden abzubauen?
 
Darüber wollen wir mit unseren Gästen diskutieren: 

Nora Brezger ist hauptamtliche Mitarbeiterin beim Flüchtlingsrat Berlin. Sie ist dort verantwortlich für die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Im Flüchtlingsrat Berlin arbeiten seit 1981 Organisationen, Beratungsstellen, Flüchtlingsselbsthilfegruppen, Initiativen und engagierte Einzelpersonen zusammen. Er setzt sich ein für die Verbesserung der Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen und die Wahrung ihrer Menschenwürde. 

Christoph Butterwegge ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Armutsforscher. Er war von 1998 bis 2016 Professor für Politikwissenschaft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln und ist Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien (FiSt).

Franck Düvell ist Leiter der Abteilung Migration am DeZIM-Institut. Er forscht seit vielen Jahren vor allem zu regulären und irregulären Migrationsbewegungen nach Europa. 
 
Moderation: 
Dinah Riese, Inlandsredakteurin der taz

Fragen zum Thema können Sie gern während des Streams per E-Mail an veranstaltungen@dezim-institut.de senden.
 
Bei DeZIM meets taz talk diskutieren alle zwei Wochen Wissenschaftler*innen und Gäste zu wichtigen Aspekten der aktuellen Covid19-Krise jenseits von Reproduktionszahlen und Impfstoffen: Wie verstärkt die Pandemie den Rassismus? Welche Auswirkungen hat der Ausnahmezustand, aber auch die Krankheit selbst auf Geflüchtete, Migrant*innen und Minderheiten? Wie verändert der Lockdown politischen Protest? 

Die Reihe ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM-Institut) und der taz.

 


Die neue Veranstaltungsreihe des DeZIM-Instituts: DeZIM_meets taz talk

Bei DeZIM_meets taz talk diskutieren alle zwei Wochen Wissenschaftler*innen und Gäste zu wichtigen Aspekten der aktuellen Covid19-Krise jenseits von Reproduktionszahlen und Impfstoffen: Wie verstärkt die Pandemie den Rassismus? Welche Auswirkungen hat der Ausnahmezustand, aber auch die Krankheit selbst auf Geflüchtete, Migrant*innen und Minderheiten? Wie verändert der Lockdown politischen Protest?

Die Reihe ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Zentrum für Integrationsforschung (DeZIM-Institut) und der taz.

 

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#2_DeZIM meets taz talk: 
The Times they are a-changin' - Wie der Ausnahmezustand Protestbewegungen verändert

19.05.2020 um 19 Uhr Livestream via YouTube

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#1_DeZIM meets taz talk:
„Neues Virus, alte Feindbilder – Verschwörungstheorien in Zeiten von Corona“

Dienstag, 5. Mai 2020 um 19 Uhr  Livestream via Facebook  

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DeZIM_meets taz talk 

 

Lunch-Discussion

 

Lunch Discussion 1 – Zwischen geschlossenen Häfen und "Ausschiffungszentren"

 


 

Lunch Discussion 2 – Digitalisierung, Migration und Flucht

 


 

Lunch Discussion 3 – Vom Migrationshintergrund zum Osthintergrund?

 


 

 

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Vergangende Veranstaltungen 

 

Revis(ualis)ing Intersectionality: Series of Conversations. Pt. 1 – 4

The first conversation, trans*, took place in September and was influenced by the words of Jack Halberstam, who reminds us that “Trans* can be a name for expansive forms of difference, haptic relations of knowing, uncertain modes of being, and the disaggregation of identity politics predicated upon the separating out of many kinds of experience that actually blend together, intersect and mix.” For this discussion, we held a screening of the film “Prototypes” by Doireann O’Malley, who lives and works in Berlin. Doireann’s work has been featured in multiple venues including but not limited to Hugh Lane Gallery, Stadium Gallery, Dublin City Gallery, Triskel Arts Center, among many others. Doireann was also the recipient of the prestigious Berlin Art Prize in 2018.

 


 

Fachtagung – Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften

Die Unterbringung von Geflüchteten ist nach deren Ankunft eine der ersten Verpflichtungen, denen Aufnahmestaaten nachkommen müssen. Gerade unter dem Anspruch der Schutzgewährung ist dies aber auch eine besonders komplexe Aufgabe. Denn mit Sammelunterkünften besteht einerseits eine besondere Verantwortung seitens des Staates und aller anderen Beteiligten, es entstehen und verstärken sich aber auch spezifische Gefährdungen. Dass dies eine große Herausforderung sein kann, zeigt sich seit 2014 in Erstaufnahmeeinrichtungen wie auch Gemeinschaftsunterkünften. Wie Schutz vor Gewalt in Unterkünften für Geflüchtete effektiv gewährt werden kann, bleibt bis heute in ganz Deutschland eine entscheidende aber unterschiedlich beantwortete Frage

 


 

Expert*innen-Konsultationen zu Digitalen Migrationsinfrastrukturen am DeZIM-Institut

Im Rahmen des EU Horizon 2020 „Cross-Migration“ Projektes hat das DeZIM Expert*innen-Konsultationen in Berlin abgehalten. Während sich ein Expert*innen-Treffen im Juni 2019 allgemein um das Arbeitspaket des DeZIMs zu Infrastrukturen der Migration drehte – also jenen Infrastrukturen, die Menschen nutzen, um zu migrieren – ging es am 14. Februar gezielt um den digitalen Aspekt der Infrastrukturen der Migration.

 


 

Tagung „Migration, Integration, Konflikt“

Am 12. Dezember fand in Berlin die Tagung „Migration, Integration, Konflikt“ statt, auf der die DeZIM-Forschungsgemeinschaft über aktuelle Forschungsergebnisse berichtete.

 


 

Langen Nacht der Wissenschaften - 2019

Mit großem Erfolg hat das DeZIM-Institut zum ersten Mal an der Langen Nacht der Wissenschaften teilgenommen. Die insgesamt gut hundert Besucher*innen konnten sich mit einem vielfältigen Programm ein Bild von der Integrations- und Migrationsforschung machen.

 


 

OstMig-Allianzforum

Welche Erfahrungen teilen Migrant*innen und Ostdeutsche, wo gibt es zentrale Unterschiede? Was bringt es überhaupt, die Stereotype, Ausgrenzungen und Abwertungen verschiedener Gruppen miteinander zu vergleichen und in Zusammenhang zu setzen? Diesen Fragen widmete sich das erste DeZIM-AL-Forum, eine Kooperation des DeZIM-Instituts und der Allianz Kulturstiftung.

 


 

3GO - Von der Stimme zum Einfluss – Wendekinder als Führungskräfte stärken

Selbst 30 Jahre nach der Wende sind nur wenige Ostdeutsche in den Elitepositionen von Verwaltung, Wissenschaft, Medien und Wirtschaft vertreten. Das Ausmaß, die Ursachen und Folgen dieser Unterrepräsentation untersucht dieaktuelle Studie „Soziale Integration ohne Eilten?“ des DeZIM-Instituts gemeinsam mit der Universität Leipzig und der Universität Görlitz. Bei der Workshop- und Vernetzungsveranstaltung am 24.06. in Berlin ging es daher vor allem um die Ost-Migrantische Perspektive der 3. Generation Ost.

 


 

Studying Diversity, Migration and Urban Multiculture: Convivial Tools for Research and Practice

Welche Erfahrungen teilen Migrant*innen und Ostdeutsche, wo gibt es zentrale Unterschiede? Was bringt es überhaupt, die Stereotype, Ausgrenzungen und Abwertungen verschiedener Gruppen miteinander zu vergleichen und in Zusammenhang zu setzen? Diesen Fragen widmete sich das erste DeZIM-AL-Forum, eine Kooperation des DeZIM-Instituts und der Allianz Kulturstiftung.

 


 

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