Zusammenarbeit in der Forschung


Dialogveranstaltung des DeZIM-Instituts und des BMFSFJ mit Migrantenselbstorganisationen und Neuen Deutschen Organisationen

Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Migrantenselbstorganisationen (MSOs) und Neuen Deutschen Organisationen (NDOs) auf der einen und Wissenschaft, vor allem die Integrations- und Migrationsforschung, auf der anderen Seite aussehen? Sozialforschung braucht die Perspektive, die Erfahrungswerte und oft auch die Zugänge, die MSOs und NDOS mitbringen. Gleichzeitig sind deren Vertreter*innen daran interessiert, dass für sie relevante Fragestellungen in der Forschung berücksichtigt und Ergebnisse ihnen zugänglich gemacht werden. Wo können beide Seiten voneinander profitieren? Wo liegen die Herausforderungen? Wo gibt es unter Umständen ganz unterschiedliche Sichtweisen auf die Zusammenarbeit?

Mit diesen und anderen Frage beschäftigte sich die Dialogveranstaltung „Vernetzung und Zusammenarbeit in der Forschung“ am 27. März 2019 in Berlin, zu der das BMFSFJ und das DeZIM-Institut gemeinsam MSOs und NDOS eingeladen hatten. In einer Fish-Bowl-Diskussion und World-Cafés zu verschiedenen Themen ging es in einen Austausch zwischen den Wissenschaftler*innen, den MSOs/NDOs-Vertreter*innen und Mitarbeiter*innen aus dem BMFSFJ und anderen Ministerien.

Prof. Dr. Naika Foroutan, Leiterin des DeZIM-Instituts, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Das DeZIM-Institut schafft bewusst Räume zum Austausch und ist offen gegenüber Impulsen aus der Forschung, Politik und Zivilgesellschaft, um die Migrations- und Integrationsforschung zu stärken und wichtige neue Perspektiven reinzuholen. Doch das können und wollen wir nicht ohne die Einbindung und der Expertise aus der Zivilgesellschaft, von MSOs, von NDOs  die sich tagtäglich mit der Thematik auseinandersetzen und durch ihre Praxis eine absolut wichtige Expertise aufgebaut haben.“

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