Lunch Discussion: Zwischen geschlossenen Häfen und "Ausschiffungszentren"

Lunch Discussion: Zwischen geschlossenen Häfen und "Ausschiffungszentren"


Zum Erscheinen der aktuellen Ausgabe der Z’Flucht: Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung luden das DeZIM-Institut zusammen mit den Herausgeber*innen der Zeitschrift für den 18 Juli 2019 zu einer Lunch Discussion ans DeZIM-Institut ein, um zwei Beiträge über Bootsflüchtlinge und die Externalisierung des Asyls aus dem Heft vorzustellen und zu diskutieren.

Rund 30 Vertreter*innen aus Wissenschaft, Stiftungen, Think Tanks und NGOs fanden sich zu der einstündigen Veranstaltung im Foyer des DeZIM-Instituts ein. Zu Beginn stellte Dr. Olaf Kleist, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DeZIM-Institut und Mitherausgeber der Z’Flucht, das DeZIM sowie die Z’Flucht vor. Insbesondere wies er auf die Umbenennung des Periodikums hin, das mit der vorliegenden Ausgabe im Namen nicht nur die Flüchtlingsforschung, sondern auch die Fluchtforschung als Bezugsfeld benennt. Dies gehe auf Diskussionen im Feld der Flucht- und Flüchtlingsforschung zurück und sei als ein inklusiver Schritt zu verstehen, Forschung zu den Hintergründen, Prozessen und Erfahrungen von Flucht mit solcher zur rechtlichen und politischen Kategorie des Flüchtlings als Status zu verbinden.

Zwei Forumsbeiträge von Lena Riemer beziehungsweise von Marcus Engler wurden daraufhin von den beiden Autor*innen vorgestellt.

 

Lena Riemer von der FU Berlin sprach zur rechtlichen Perspektive auf die Schließung europäischer Häfen für  Seenotrettungsschiffe. Im Anschluss stellte Marcus Engler seinen Artikel um sogenannte ‚Ausschiffungszentren‘ in Transitländern vor. Beide Artikel wurden im Anschluss lebhaft diskutiert und sind hier nachzulesen:

Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung