Abteilung Konsens & Konflikt

Die Abteilung Konsens und Konflikt forscht zu Ursachen, Formen, Praktiken und Folgen von gesellschaftlichen Konflikten in der (post-)migrantische Gesellschaft. Denn migrationsbezogene Vielfalt kann zu neuen Konfliktdynamiken führen. Zugleich können diese Konfliktdynamiken die gegenwärtige Migrationsgesellschaft verändern.

"Unsere Forschung trägt dazu bei, besser zu verstehen, wie gesellschaftliche Konflikte entstehen und sich entwickeln – und ob und wie sie gelöst werden. Dabei geht es auch darum, was diese Prozesse für die plurale Demokratie bedeuten.“
Prof. Dr. Sabrina Zajak, Leiterin der Abteilung Konsens & Konflikt

Schwerpunkte

Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten treibt sozialen Wandel voran und ist ein zentrales Element des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Konflikte machen Problemlagen und Missstände sichtbar und politisch bearbeitbar. Damit bereiten sie den Boden dafür, dass gesellschaftlicher Konsens hergestellt werden kann.

Einerseits können Konflikte dazu beitragen, in der Mehrheitsgesellschaft dominante Stereotype und Vorurteile aufzubrechen. Andererseits können Konflikte können auch zu neuen gesellschaftlichen Spaltungen führen, zur Ausgrenzung und Abwertung anderer. Gesellschaftliche Konsensbildung kann bedeuten, Grenzen zu anderen Gruppen zu ziehen. Die Abteilung Konsens und Konflikt befasst sich insbesondere mit:

  • Einstellungs- und Diskursdynamiken: vielfaltsbezogene Einstellungen, Stereotype, Vorurteile und politische Ideologien in der Vielfaltsgesellschaft
  • Diskriminierungshandeln im Wandel: Diskriminierungsformen und -erfahrungen – einschließlich Rassismus, Sexismus und Klassismus
  • Gesellschaftliche Mobilisierungsdynamiken: Protest und zivilgesellschaftliches Engagement
  • Ungleichheitsstrukturen im Wandel: Veränderung von Institutionen und Ordnungen

 

Methoden

Die Abteilung Konsens und Konflikt wendet quantitative und qualitative Methoden an und kombiniert diese miteinander. Dazu gehören:

  • Surveys bzw. Bevölkerungsumfragen,
  • gruppenspezifische (Betroffenen-)Befragungen,
  • Survey- und Feldexperimente,
  • Sekundär-, Medien-, Diskurs-, Netzwerk-, Biographie- und Organisationsanalysen sowie Social-Media-/Big-Data-Analysen,
  • narrative Interviews, Lebensverlaufsinterviews und Expert*innen-Befragungen.

Projekte der Abteilung

Anzahl Projekte: 22

Mitarbeitende der Abteilung

Anzahl Mitarbeitende: 40

Foto Sophia Aalders 147
Sophia Aalders
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Foto Cosima Adams 203
Cosima Adams
Studentische Mitarbeiterin

Foto Hannah Arnu 120
Hannah Arnu
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Foto Caroline Assad 182
Caroline Assad
Wissenschaftliche Projektkoordinatorin

Foto Oktay Balci 185
Oktay Balci
Studentischer Mitarbeiter

Foto Samera Bartsch 155
Samera Bartsch
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Foto Jan-Henrik Böhm de Camargo 162
Jan-Henrik Böhm de Camargo
Studentischer Mitarbeiter

Foto Sifka Etlar Frederiksen 73
Sifka Etlar Frederiksen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Foto Vivian Fogain 195
Vivian Fogain
Studentische Mitarbeiterin

Foto Sué González Hauck 174
Dr. Sué González Hauck
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Foto Lisa Götz 148
Lisa Götz
Studentische Mitarbeiterin

Foto Annett Gräfe-Geusch 192
Dr. Annett Gräfe-Geusch
Wissenschaftliche Mitarbeiterin