Dr. Rosa Brandhorst war wissenschaftliche Mitarbeiterin am DeZIM-Institut und Honorary Research Fellow an der University of Western Australia Perth. Zu den Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehören transnationale Familiennetzwerke, transnationale soziale Unterstützung, Ageing und Migration, Ethnizität und Methoden der qualitativen interpretativen Sozialforschung, insbesondere Biographieforschung. Dr. Brandhorst promovierte an der Georg-August-Universität Göttingen zu transnationalen Familiennetzwerken und deren Einfluss auf den sozialen Wandel im Herkunftsland (2014). Sie arbeitete in internationalen Forschungskooperationen der Universität Göttingen und der University Fort Lauderdale zu ethnischen Zugehörigkeiten von Migrantinnen sowie in einem Diasporaforschungsprojekt des University College London und der University of Victoria. Zudem war sie Gastdozentin an der PUC-RS Universität Porto Alegre, Brasilien und Lehrbeauftragte an den Universitäten Wien und Göttingen.

Von 2017 bis 2019 arbeitete Dr. Brandhorst als Postdoctoral Researcher an der University of Western Australia (UWA), im Projekt “Ageing and New Media: An Analysis of Older Australians‘ Support Networks“, im Rahmen eines Forschungsgrants der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Hier untersuchte sie Unterstützungsnetzwerke älterer Migrantinnen in Australien und den Einfluss von Migrations- und Sozialpolitik auf lokale, geographisch distante und transnationale Pflege und soziale Unterstützung. Sie ist Mitglied der Sektion Migration und Ethnische Minderheiten der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der International Sociological Association und des Research Committee Biography and Society. Dr. Brandhorsts Arbeiten sind in mehreren internationalen Fachzeitschriften und Verlagen veröffentlicht, u.a. Journal of Ethnic and Migration Studies JEMS, Journal of Family Studies, Transnational Social Review TSR, Forum Qualitative Social Research FQS sowie Springer VS und Routledge.