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Cross-Migration ‘Current European and Cross-National Comparative Research and Research Actions on Migration’

Abteilung Migration

Projektleitung: Dr. Franck Düvell

Projektkoordination: Carlotta Preiß

Laufzeit März 2018 bis Februar 2020
Status Abgeschlossenes Projekt

Dieses Projekt hat 16 führende Forschungsinstitute (überwiegend aus dem vormals EU-geförderten Network of Excellence „IMISCOE – International Migration, Integration and Social Cohesion in Europe“) und Think Tanks sowie internationale Organisationen zusammengebracht und einen zentralen Knotenpunkt (‚Hub‘) geschaffen. Gemeinsam wurde eine Datenbasis erstellt, die die vielfältigen Untersuchungen zu Migration und ihren Dynamiken kategorisiert und einen Überblick über Triebkräfte von Migration, Infrastrukturen (wie zum Beispiel Routen, Drehscheiben, Transportunternehmen/Dienstleister/Schmuggler, Netzwerke, soziale Medien), Bewegungen und Politiken bereitstellt und visualisiert. Diese versetzt Nutzer*innen unter anderem in die Lage, Szenarien für künftige Migrationen zu entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit der EU-Kommission wurden Forschungslücken, Überschneidungen und Querverbindungen identifiziert, um eine Agenda für die Migrationsforschung der nächsten Jahre zu formulieren. Das DeZIM-Institut (Dr. Franck Düvell) leitete das Arbeitspaket 5 „Infrastrukturen der Migration“ und trug zur Realisierung weiterer Arbeitspakete bei.

Ergebnisse: Mithilfe von Data-Mining, Machine Learning und einer Taxonomie entsteht die bisher umfangreichste Datenbank zu Forschung im Bereich Migration (www.migrationresearch.com), die von den Mitgliedern des IMISCOE-Netzwerks und Nutzer*innen stetig erweitert wird. Zusammen mit internationalen Expert*innen wurde ein konzeptioneller und theoretischer Rahmen zu den Themen „Migrationsinfrastrukturen“ sowie „digitale Migrationsinfrastrukturen“ entwickelt. Aus dem Projekt sind ein Forschungsbericht, ein Policy Brief, zwei Aufsätze in einem Sammelband, ein Special Issue eines Fachmagazins sowie ein Fachaufsatz hervorgegangen. Zudem wurden die Ergebnisse unter anderem im Rahmen einer Vorlesung und auf einer Konferenz präsentiert sowie einige von ihnen von der EU Research Excellence Agency (REA) in deren aktuellem Forschungsprogramm aufgegriffen.

Projektförderung: Europäische Kommission

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Peter Scholten (Erasmus University Rotterdam)