Das Engagement für Geflüchtete im Wandel

Abteilung Konsens und Konflikt

Projektleitung: Prof. Dr. Sabrina Zajak

Projektmitarbeitende: Dr. Maryam Rutner Marina Seddig Theresa Uhr

Laufzeit Januar 2023 bis Dezember 2023
Status Abgeschlossenes Projekt

Der Krieg in der Ukraine hat die Aufnahme von Geflüchteten und die Rolle der Zivilgesellschaft erneut ins Zentrum politischer Debatten gerückt. Ähnlich wie im „langen Sommer der Migration“ 2015 ist eine starke Aktivierung im freiwilligen Engagement für Geflüchtete zu beobachten. Allerdings ist noch nicht abzusehen, inwiefern sich die aktuellen Muster der Aufnahmebereitschaft und des Engagements von denen früherer Perioden unterscheiden. Zudem fehlen bislang Studien, die genauer in den Blick nehmen, wie sich das Engagement für Geflüchtete auf der individuellen und der organisationalen Ebene im Zeitverlauf verändert hat. Vor diesem Hintergrund soll im Projekt untersucht werden, wie sich das Engagement für Geflüchtete in den letzten Jahren in Deutschland entwickelt und insbesondere seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges verändert hat. Anhand quantitativer Survey-Daten werden individuelle Engagementmuster nachvollzogen. Das Projekt baut auf umfangreichen Vorarbeiten am DeZIM auf und kombiniert quantitative und qualitative Daten und Forschungsmethoden.

Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Institutionelle Förderung)