Diskriminierung im Gesundheitswesen in Deutschland

Abteilung Integration

Projektleitung: Prof. Dr. Magdalena Nowicka

Projektkoordination: Dorina Kalkum

Projektmitarbeitende: Theresa Schwass

Laufzeit September 2020 bis Februar 2021
Status Abgeschlossenes Projekt

Der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen stellt ein Menschenrecht dar. Nicht bei guter Gesundheit zu sein schränkt Personen auch in allen anderen Lebensbereichen ein. Dennoch ist auch das Gesundheitswesen von Diskriminierung geprägt. Ein systematischer Überblick zum Stand der Forschung zu Diskriminierung im Gesundheitswesen fehlt jedoch bisher in Deutschland. Das Projekt wird daher den sozial- und rechtswissenschaftlichen Wissensstand zu Diskriminierung im Gesundheitswesen als Dienstleister sowie als Arbeitgeber aufarbeiten und bestehende Forschungslücken identifizieren. Der Überblick wird alle AGG-Merkmale sowie weitere Merkmale, wie den sozioökonomischen Status oder das Gewicht, behandeln. Insbesondere sind dabei folgende Fragen von Interesse:

- Welche Formen von Diskriminierung existieren im Gesundheitswesen?
- Wer ist davon betroffen? Inwiefern knüpft Diskriminierung an mehrere Merkmale an oder verläuft intersektional?
- Welche merkmalsübergreifenden Ausschlussmechanismen treten auf?
- Welche Rolle spielt institutionelle Diskriminierung im Gesundheitswesen?

Ergänzend zur Literaturanalyse werden Interviews mit Expert*innen geführt. Darüber hinaus werden Forschungsdesigns entwickelt, die geeignet sind, die relevantesten der identifizierten Forschungslücken in zukünftigen Projekten zu schließen.

Projektförderung: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Kooperationspartner:

Dr. Aleksandra Lewicki (University of Sussex), Ha Mi Le