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Fluchtbiografien, Familienstrukturen und Rückkehrpläne von Frauen mit Asylberechtigung und subsidiärem Schutz

Abteilung Migration

Projektleitung: Dr. Franck Düvell

Projektkoordination: Dr. Chaghaf Howayek

Laufzeit Juli 2019 bis Dezember 2020
Status Abgeschlossenes Projekt

Wie und in welchen Familienstrukturen leben geflüchtete Frauen in Deutschland, welche Biografien und welche Zukunftspläne haben sie? Es ist wichtig, diese Fragen zu beantworten – nicht zuletzt, um geflüchtete Frauen in Deutschland zu unterstützen und eventuell bestehende, spezifische Bedarfe zu ermitteln. Mit den quantitativen Daten der IAB-BAMFSOEP- Befragung von Geflüchteten in Deutschland wurde diesen Fragen im Rahmen des Projekts „GeFF (Geflüchtete Frauen und Familien)“, einem Teilprojekt des Auftaktprojekts der DeZIM-Forschungsgemeinschaft, soweit möglich, bereits nachgegangen. In diesem Projekt sollte diese Perspektive durch ausführliche qualitative Tiefeninterviews ergänzt werden. Dabei standen vor allem Fragen nach zusätzlichem Bedarf an Unterstützung, den mittel- und langfristigen Migrationsaspirationen der Frauen und insbesondere möglichen Rückkehrplänen im Mittelpunkt des Interesses.

Ergebnisse: Beim Blick auf die bisherige Forschung wurden Forschungslücken und in Teilen unterschiedliche Begriffsverständnisse bestimmter integrationsrelevanter Konzepte festgestellt, zum Beispiel hinsichtlich der Konzepte von „Erwerbstätigkeit“ und „Rückkehraspirationen“. Anhand dieser Erkenntnisse wurden Interviewfragen entwickelt, eine Erhebungsmethode (Purposive Sampling) bestimmt und Teilnehmer*innen ausgewählt. Ein Teil der Tiefeninterviews konnte telefonisch durchgeführt werden. Pandemiebedingt war der Feldzugang nur noch eingeschränkt gewährleistet; das Sample wurde auf Arabisch sprechende Frauen begrenzt, die sich durch Snowball Sampling erreichen ließen. Das ausgewertete Interviewmaterial und die Ergebnisse wurden in einer Research Note veröffentlicht.

Projektförderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend