Forschungsverbund Diskriminierung und Rassismus (FoDiRa)

DeZIM-Forschungsgemeinschaft

Laufzeit Januar 2022 bis Oktober 2024
Status Laufendes Projekt

Projektteam:

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Blätte (InZentIM), Prof. Dr. Naika Foroutan (BIM) und Dr. Christian Hunkler (BIM)

Projektmitarbeiter*innen: Dana Abdel-Fatah (BIM & Charité), Dr. Marion Aichberger (BIM & Charité), Prof. Dr. Ulrike Kluge (BIM & Charité), Prof. Dr. Aileen Edele (BIM), Prof. Dr. Zerrin Salikutluk (BIM), Prof. Dr. Tina Nobis (BIM), Prof. Dr. Herbert Brücker (BIM), Dr. Julia Bredtmann (RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, InZentIM), Prof. Dr. Andreas Blätte (Universität Duisburg-Essen, InZentIM), Dr. Julia Bredtmann (RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung & InZentIM), Prof. Dr. Sebastian Otten (Universität Duisburg-Essen & InZentIM), Prof. Dr. Julia Becker (IMIS), Dr. Yuliya Kosyakova (IAB), Dr. Sekou Keita (IAB) , Dr. Stefan Bernhard (IAB), Stefan Röhrer (IAB), Dorian Tsolak (Universität Bielefeld), Stefan Knauff (Universität Bielefeld), Prof. Dr. Simon Kühne (Universität Bielefeld), Prof. Dr. Martin Kroh (Universität Bielefeld), Dr. Julia Kleinewiese (MZES), Prof. Dr. Frank Kalter (MZES & DeZIM-I), Prof. Dr. Hartmut Wessler (MZES), Dr. Chung-hong Chan (MZES), Dr. Philipp Müller (MZES), Dr. Daniel Auer (MZES).

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Projektbeschreibung:

Das Verbundprojekt FoDiRa hat das zentrale Ziel quantitative empirische Methoden zur Untersuchung von Diskriminierung und Rassismus weiterzuentwickeln. Forschungsfelder sind einerseits die relevantesten Lebensbereiche Bildung, Arbeit und Wohnen sowie Gesundheit; andererseits sollen auch Felder systematisch einbezogen werden, in denen im Alltag rassistische Vorurteile entstehen, sich reproduzieren oder verstärken können, etwa die Bereiche Medien und Sport sowie die digitale Arena. Zum Beispiel werden verschiedene Teilprojekte (teil-) automatisierte Auswertungen umfangreicher Textmengen aus verschiedenen Print- oder Onlinemedien, sowie sozialen Netzwerken und Webseiten vornehmen. Hiermit können rassistisch konnotierte Äußerungen mit modernsten Methoden und insbesondere die regional Varianz identifiziert werden und dadurch auch Aus- und Wechselwirkungen etwa für bzw. mit der Arbeitsmarktintegration oder für das Auftreten rassistisch motivierter Übergriffe untersucht werden.

Beteiligte Verbundpartner: Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM-Institut); Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM); Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB); Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG), Universität Bielefeld; Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück; Interdisziplinäres Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM), Universität Duisburg-Essen; Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)

Projektförderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend