Postmigrantische Gesellschaften (ggf. Monitoring)

Abteilung Konsens und Konflikt

Projektleitung: Prof. Dr. Ralf Wölfer

Projektmitarbeitende: Mara Katharina Simon

Laufzeit August 2018 bis Dezember 2020
Status Abgeschlossenes Projekt

Auseinandersetzungen in der postmigrantischen Gesellschaft bergen Konfliktpotenziale, weil sie demokratische Grundprinzipien berühren.

Das Projekt hat unterschiedliche Haltungen zur Teilhabe von Minderheiten innerhalb der deutschen Bevölkerung untersucht. Hierzu wurde die Bevölkerung zu Themen der Teilhabe von Minderheiten befragt (zum Beispiel Anerkennung, Deprivation, Ab- bzw. Ausgrenzung, Demokratieüberzeugungen, Paradoxien). Die Umfrage soll perspektivisch verstetigt und ein Kern an Fragen beibehalten werden, die sich auf die Themenkomplexe antimuslimische Einstellungen, Pluralität, Demokratieüberzeugungen und Paradoxien

beziehen. Außerdem sollen unterschiedliche Themenschwerpunkte oder Schichtungen von Befragtengruppen (zum Beispiel Migrant*innensamples) möglich sein. Elemente und Erkenntnisse aus der Befragung fließen auch in andere Projekte der Abteilung ein.

Ergebnisse: Das Projekt hat zu einer Reihe von tiefergehenden Analysen und Untersuchungen geführt, darunter zu den Themen „Ost-Identität“ und „Pluralitätsabwehr“. Beim Vergleich von Ostdeutschen und Muslim*innen wurden Parallelen festgestellt. Außerdem wurden Haltungen zum Kopftuchverbot sowie zum Mauerfall untersucht. Aus dem Projekt gingen eine Vielzahl von Publikationen hervor (darunter Research Notes und Journal-Artikel).

Projektförderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend