Publikationstyp: Zeitschriftenartikel

Zur Beziehungsgestaltung zwischen geflüchteten Frauen und weiblichen Freiwilligen

AutorInnen: Mehran, Nassim; Abi Jumaa, Jinan; Hertner, Laura; von Bach, Elisabeth; Valensise, Livia; Strasser, Judith; Kluge, Ulrike Publikationsjahr: 2020

Mit der wachsenden Zahl von Geflüchteten, die 2015 in Deutschland ankamen, entstand ein steigender Bedarf an Unterstützung und Betreuung in psychosozialen Angelegenheiten, auf Seiten der Geflüchteten wie auch der freiwilligen Helfer/innen. Das Forschungsprojekt ReWoven untersuchte die allgemeine Beziehungsgestaltung zwischen miteinander nicht unbedingt bekannten geflüchteten Frauen und weiblichen Freiwilligen mithilfe von 32 leitfadengestützten Interviews (16 mit arabisch- und farsisprachigen geflüchteten Frauen, 16 mit weiblichen Freiwilligen). Die Ergebnisse zeigen, dass die Unsicherheit bezüglich der Definition der „Freiwilligentätigkeit“ auf beiden Seiten sowie die Missverständnisse und Ungleichgewichte in ihrer Interaktion als Hindernisse für den Aufbau intensiver, reziproker Beziehungen zwischen den beiden Gruppen empfunden wurden. Dabei ist die Bedeutung der jeweiligen Organisation, in der diese Beziehungen entstehen, nicht zu vernachlässigen.

doi: 10.1055/a-1041-3225
Mehran,Nassim;Abi Jumaa,Jinan;Hertner,Laura;von Bach,Elisabeth;Valensise,Livia;Strasser,Judith;Kluge,Ulrike (2020): Zur Beziehungsgestaltung zwischen geflüchteten Frauen und weiblichen Freiwilligen. Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie 88 (2), 76-81. 10.1055/a-1041-3225.