Veranstaltungen des DeZIM-Instituts und der
DeZIM-Forschungsgemeinschaft


 

DeZIM_meets taz talk

DeZIM meets taz talk _#6

Rassismus und Corona: Die anderen Risikogruppen
 

Wann: Dienstag, 14. Juli 2020, 19 Uhr
Wo: Livestream via YouTube

In dieser Ausgabe von DeZIM meets taz talk sprechen wir über „Corona-Rassismus“ und Solidarität in Zeiten der Krise.

Der Rassismus hat mit Corona zugenommen. Am Anfang der Krise häuften sich auch in Deutschland rassistische Übergriffe auf Menschen, die als „asiatisch“ aussehend wahrgenommen wurden. Corona-Rassismus heißt das Phänomen, das in den vergangenen Monaten offen in der Gesellschaft zutage trat.

Zugleich trifft die Corona-Krise nicht alle gleich, sondern Arme und Angehörige von Minderheiten besonders hart. Wo sich Covid 19 ausbreitet, nimmt die soziale Ungleichheit zu und verstärkt diese.

Die Ermordung des Schwarzen US-Amerikaners Georg Floyd durch einen weißen Polizisten hat der Debatte um Rassismus weltweit neuen Auftrieb verschafft. Was lässt sich daraus für die Zeit nach Corona lernen? Welche Gruppen sind während der Pandemie besonders gefährdet? Wie können solidarische Allianzen zwischen verschiedenen Gruppen gelingen? Und wie lässt sich struktureller Benachteiligung gerade in Krisenzeiten entgegenwirken?

Diese Fragen diskutieren wir mit unseren Gästen:

Noa Ha ist Urbanistin. Seit Juli 2020 verantwortet sie den Bereich Nachwuchsförderung & Community Outreach am DeZIM-Institut und vertritt die Wissenschaftliche Geschäftsführerin in deren Elternzeit. Sie ist Gründungsmitglied der Fachgesellschaft für rassismuskritische, postkoloniale und dekoloniale Forschung und Praxis (DeKolonial e.V.i.G.). und ist im asiatisch-deutschen Verein korientation e.V. aktiv. Ihre Schwerpunkte sind postkoloniale Stadtforschung, migrantisch-diasporische Erinnerungspolitik, kritische Integrationsforschung und Rassismuskritik.

Lin Hierse ist Journalistin und Autorin in Berlin. Sie arbeitet als Redakteurin bei der taz am wochenende. Alle zwei Wochen erscheint ihre Kolumne „Chinatown“ in der taz. Sie hat Asienwissenschaften sowie Stadtforschung studiert, war Social Media Editor und Autorin beim Onlinemagazin sinonerds, das Geschichten aus und über China abseits des Mainstreams erzählt. Sie beschäftigt sich besonders gern mit den Themen Identität, Diversität in den Medien und Zukunft des Journalismus.

Joshua Kwesi Aikins ist Politikwissenschaftler, Doktorand an der Universität Kassel und Senior Research Scientist bei der NGO Citizens for Europe. Er ist im Team der (freiwilligen) Online-Befragung "Afrozensus", die erstmals die Lebensrealität von Menschen afrikanischer Herkunft abfragen will, und Mitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD). Seine Schwerpunkte sind u.a. kulturelle und politische Repräsentation der afrikanischen Diaspora, Kolonialität und Erinnerungspolitik in Deutschland sowie kritische Weißseinsforschung.

Moderation:

Daniel Bax, Leiter der Abteilung Kommunikation und Wissenstransfer am DeZIM-Institut.

Fragen zum Thema können Sie gern während des Streams per E-Mail an veranstaltungen@dezim-institut.de senden.

Bei DeZIM meets taz talk diskutieren Wissenschaftler*innen und Gäste zu wichtigen Aspekten der aktuellen Covid19-Krise jenseits von Reproduktionszahlen und Impfstoffen. Die Reihe ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM-Institut) und der taz.

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DeZIM talk

DeZIM_talk ist das neue – zur Zeit rein digitale – Veranstaltungsformat des DeZIM-Instituts. Hier diskutieren in unregelmäßigen Abständen Wissenschaftler*innen und Gäste über aktuelle Themen der Integrations- und Migrationsfoschung. Zur Auftaktveranstaltung "Menschenrechte über Bord! Finden Geflüchtete in Europa noch Schutz?" durften wir Jean Ziegler, Gerald Knaus, Serhat Karakayali und Isabel Schayani (Moderation) begrüßen.

 

 

 

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#1 DeZIM_talk: Menschenrechte über Bord! Finden Geflüchtete in Europa noch Schutz? Unsere Gäste: Jean Ziegler, Gerald Knaus, Serhat Karakayali (Begrüßung) Isabel Schayani (Moderation)

23.6.2020 19Uhr Livestream via Youtube

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Bei DeZIM_meets taz talk diskutieren alle zwei Wochen Wissenschaftler*innen und Gäste zu wichtigen Aspekten der aktuellen Covid19-Krise jenseits von Reproduktionszahlen und Impfstoffen: Wie verstärkt die Pandemie den Rassismus? Welche Auswirkungen hat der Ausnahmezustand, aber auch die Krankheit selbst auf Geflüchtete, Migrant*innen und Minderheiten? Wie verändert der Lockdown politischen Protest?

Die Reihe ist eine Kooperation zwischen dem Deutschen Zentrum für Integrationsforschung (DeZIM-Institut) und der taz.

 

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#5_DeZIM meets taz talk
Wer darf Abstand halten? – Geflüchtete in der (Corona-)Krise

30. Juni 2020, 11 Uhr Livestream via YouTube

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#4_DeZIM meets taz talk
Unverzichtbar, aber prekär beschäftigt: Migrant*innen in systemrelevanten Berufen

16. Juni 2020, 19 Uhr Livestream via YouTube

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#3_DeZIM meets taz talk: 
Das Virus trifft alle – aber trifft es manche härter? - Ein Gespräch über soziale Ungleichheiten 

02. Juni 2020, 19 Uhr Livestream via YouTube

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#2_DeZIM meets taz talk: 
The Times they are a-changin' - Wie der Ausnahmezustand Protestbewegungen verändert

19.05.2020 um 19 Uhr Livestream via YouTube

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#1_DeZIM meets taz talk:
„Neues Virus, alte Feindbilder – Verschwörungstheorien in Zeiten von Corona“

Dienstag, 5. Mai 2020 um 19 Uhr  Livestream via Facebook  

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DeZIM_meets taz talk 

 

Lunch-Discussion

 

Lunch Discussion 1 – Zwischen geschlossenen Häfen und "Ausschiffungszentren"

 


 

Lunch Discussion 2 – Digitalisierung, Migration und Flucht

 


 

Lunch Discussion 3 – Vom Migrationshintergrund zum Osthintergrund?

 


 

 

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Vergangende Veranstaltungen 

 

Revis(ualis)ing Intersectionality: Series of Conversations. Pt. 1 – 4

The first conversation, trans*, took place in September and was influenced by the words of Jack Halberstam, who reminds us that “Trans* can be a name for expansive forms of difference, haptic relations of knowing, uncertain modes of being, and the disaggregation of identity politics predicated upon the separating out of many kinds of experience that actually blend together, intersect and mix.” For this discussion, we held a screening of the film “Prototypes” by Doireann O’Malley, who lives and works in Berlin. Doireann’s work has been featured in multiple venues including but not limited to Hugh Lane Gallery, Stadium Gallery, Dublin City Gallery, Triskel Arts Center, among many others. Doireann was also the recipient of the prestigious Berlin Art Prize in 2018.

 


 

Fachtagung – Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften

Die Unterbringung von Geflüchteten ist nach deren Ankunft eine der ersten Verpflichtungen, denen Aufnahmestaaten nachkommen müssen. Gerade unter dem Anspruch der Schutzgewährung ist dies aber auch eine besonders komplexe Aufgabe. Denn mit Sammelunterkünften besteht einerseits eine besondere Verantwortung seitens des Staates und aller anderen Beteiligten, es entstehen und verstärken sich aber auch spezifische Gefährdungen. Dass dies eine große Herausforderung sein kann, zeigt sich seit 2014 in Erstaufnahmeeinrichtungen wie auch Gemeinschaftsunterkünften. Wie Schutz vor Gewalt in Unterkünften für Geflüchtete effektiv gewährt werden kann, bleibt bis heute in ganz Deutschland eine entscheidende aber unterschiedlich beantwortete Frage

 


 

Expert*innen-Konsultationen zu Digitalen Migrationsinfrastrukturen am DeZIM-Institut

Im Rahmen des EU Horizon 2020 „Cross-Migration“ Projektes hat das DeZIM Expert*innen-Konsultationen in Berlin abgehalten. Während sich ein Expert*innen-Treffen im Juni 2019 allgemein um das Arbeitspaket des DeZIMs zu Infrastrukturen der Migration drehte – also jenen Infrastrukturen, die Menschen nutzen, um zu migrieren – ging es am 14. Februar gezielt um den digitalen Aspekt der Infrastrukturen der Migration.

 


 

Tagung „Migration, Integration, Konflikt“

Am 12. Dezember fand in Berlin die Tagung „Migration, Integration, Konflikt“ statt, auf der die DeZIM-Forschungsgemeinschaft über aktuelle Forschungsergebnisse berichtete.

 


 

Langen Nacht der Wissenschaften - 2019

Mit großem Erfolg hat das DeZIM-Institut zum ersten Mal an der Langen Nacht der Wissenschaften teilgenommen. Die insgesamt gut hundert Besucher*innen konnten sich mit einem vielfältigen Programm ein Bild von der Integrations- und Migrationsforschung machen.

 


 

OstMig-Allianzforum

Welche Erfahrungen teilen Migrant*innen und Ostdeutsche, wo gibt es zentrale Unterschiede? Was bringt es überhaupt, die Stereotype, Ausgrenzungen und Abwertungen verschiedener Gruppen miteinander zu vergleichen und in Zusammenhang zu setzen? Diesen Fragen widmete sich das erste DeZIM-AL-Forum, eine Kooperation des DeZIM-Instituts und der Allianz Kulturstiftung.

 


 

3GO - Von der Stimme zum Einfluss – Wendekinder als Führungskräfte stärken

Selbst 30 Jahre nach der Wende sind nur wenige Ostdeutsche in den Elitepositionen von Verwaltung, Wissenschaft, Medien und Wirtschaft vertreten. Das Ausmaß, die Ursachen und Folgen dieser Unterrepräsentation untersucht dieaktuelle Studie „Soziale Integration ohne Eilten?“ des DeZIM-Instituts gemeinsam mit der Universität Leipzig und der Universität Görlitz. Bei der Workshop- und Vernetzungsveranstaltung am 24.06. in Berlin ging es daher vor allem um die Ost-Migrantische Perspektive der 3. Generation Ost.

 


 

Studying Diversity, Migration and Urban Multiculture: Convivial Tools for Research and Practice

Welche Erfahrungen teilen Migrant*innen und Ostdeutsche, wo gibt es zentrale Unterschiede? Was bringt es überhaupt, die Stereotype, Ausgrenzungen und Abwertungen verschiedener Gruppen miteinander zu vergleichen und in Zusammenhang zu setzen? Diesen Fragen widmete sich das erste DeZIM-AL-Forum, eine Kooperation des DeZIM-Instituts und der Allianz Kulturstiftung.

 


 

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