Lunch Discussions

Aktuelle Fragen der Integrations- und Migrationsforschung zur Mittagszeit

Visual Lunch Discussions

Die Lunch-Discussions am DeZIM-Institut finden in unregelmäßigen Abständen zur Mittagszeit statt. Für eine Stunde sprechen wir mit spannenden Gästen aus Forschung oder Zivilgesellschaft über aktuelle Fragen der Integrations- und Migrationsforschung und diskutieren diese gemeinsam mit unseren Publikum.

Lunch Discussions: Alle Veranstaltungen

6. Juli 2022

DeZIM_lunch discussion #12: Wie zugehörig fühlen sich Muslim*innen in Europa?

In vielen europäischen Ländern betrachtet die Mehrheit ihre muslimischen Minderheiten mit Skepsis bis hin zu offener Ablehnung. Das zeigt sich hierzulande in den vielen Debatten um Kopftücher und Islamismus, um „Clan-Kriminalität“ und „Ehrenmorde“, um Antisemitismus unter Muslim*innen sowie um die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört. Wie wirkt sich das auf die Menschen aus, über die dabei gesprochen wird?

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7. Oktober 2021

DeZIM_lunch discussion #12: Was hat Flucht mit Männlichkeit zu tun? – Ein neues Themenheft der Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Z‘Flucht

Von männlichen Geflüchteten wird in Medien und öffentlichen Debatten häufig ein negatives Bild gezeichnet: Ihnen wird nachgesagt, patriarchalen und religiösen Traditionen verhaftet zu sein und eine Problemgruppe, wenn nicht gar ein Sicherheitsrisiko darzustellen. Geschlechterreflektierte Fluchtforschung dagegen konzentriert sich oftmals auf geflüchtete Frauen: Sie werden als besonders vulnerable Gruppe wahrgenommen.

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16. September 2021

DeZIM_lunch discussion #11: DeZIM_lunch discussion with Geoffrey Pleyers – When movements cross individuals. The personalization of activism.

Whether feminist, decolonial, green or for social justice, today's movements are profoundly shaped by personalized forms of activism. Ethical and deeply personal dimensions have placed the relation to oneself at the core of contemporary activism. For many activists, and more particularly among young citizens, the roots and motivation of activism lie in the construction of oneself as a principle of meaning, an ethical actor and the author of one's life as much as an actor of one's world. Action is moved by the desire to no longer remain passive in the face of societal problems that are experienced as personal causes: the destruction of the planet, corruption and arbitrariness, racism or sexist abuses.

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14.September 2021

DeZIM_lunch discussion #10: 2015 darf sich nicht wiederholen!“ Warum eigentlich nicht?

Während sich die Krise in Afghanistan und der Region weiter zuspitzt, ziehen einige Politiker*innen in Deutschland und anderswo von Beginn an Parallelen zu vergangenen Fluchtbewegungen und warnen, eine Situation wie „2015“ dürfe sich nicht wiederholen. Doch lässt sich die Lage in Afghanistan nach dem Sieg der Taliban, die wachsende humanitären Not dort sowie die internationale Ausgangslage mit der Situation vor sechs Jahren vergleichen? Eher nicht. Noch mehr als damals, schotten sich zudem immer mehr Staaten immer stärker gegen Fluchtmigration ab. Die Lage ist heute deshalb eine völlig andere als 2015.

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2. September 2021

DeZIM_lunch discussion #09: Wie geht es unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in Deutschland? Vorstellung des DeZIM-Project Report #3

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15. Juli 2021

DeZIM_lunch discussion #08: Wohin driftet Frontex?
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4. Februar 2020

Lunch Discussion #07: How to feed empirical evidence on migration into EU policy making: Lessons from the EU H2020 Cross-Migration Project

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13. Februar 2020

Lunch Discussion #06: Digitalisation, Migration and Forced Displacement: Internet use and digital divides

„Migrant*innen nutzen digitale Technologien zur Orientierung, zur Kommunikation und zum Netzwerken und um Informationen zu erhalten“, sagte Prof. Amanda Alencar (Erasmus Universität Rotterdam, Niederlande) während ihres Vortrages. Sie beleuchtete die Rolle des Internet für Menschen, die aus dem Nahen Osten nach Europa migrierten und für Menschen, die innerhalb Lateinamerikas von Venezuela nach Brasilien flohen.

Jussi Jauhiainen (Universität Turku, Finnland) konzentrierte sich in seinem Vortrag vor allem auf den sogenannten „Digital Divide“. Prof Jauhiainens Forschungsergebnisse zeigten, dass Menschen auf der Flucht tendenziell besser digital vernetzt sind als die lokale Bevölkerung in ihren jeweiligen Herkunftsländern.

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29. Januar 2020

Lunch Discussion #05: Vom Migrationshintergrund zum Osthintergrund? Herausforderungen und Notwendigkeiten kategorialer Setzungen

Dr. Gunter Brückner, ehemaliger Leiter des Referats 'Ausländer- und Integrationsstatistiken' am Statistischen Bundesamt, legte dar, wie und warum sich im Mikrozensus vor gut 15 Jahren die Operationalisierung des Migrationshintergrundes etablierte. Dabei stellte er vor allem die gesellschaftliche Entwicklungen und administrative Notwendigkeiten heraus, etwa erwies sich die bisher verwendete Kategorie 'Ausländer' als unzulänglich. Mara Simon (DeZIM) stellte anschließend Ergebnisse zur statistischen Kategorisierung von Ostdeutschen aus dem Projekt 'Postmigrantische Gesellschaften' vor. Steffen Beigang (DeZIM) diskutierte, ob es möglich und sinnvoll ist, einen 'Osthintergrund' zu messen.

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02. Dezember 2019

Lunch Discussion #04: Engagementformen von Jugendlichen mit Migrationsbiographien: Postmigrantische Teilhabe oder migrantische Repräsentationsstimme?

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13. November 2019

Lunch Discussion #03: The dynamics of displacement migrations: North America and Europe in comparison

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19. September 2019

Lunch Discussion #02:  „Migrationshintergrund" oder „Postmigration"?

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18. Juli 2019

Lunch Discussion # 01: Zwischen geschlossenen Häfen und "Ausschiffungszentren"

Lena Riemer von der FU Berlin sprach zur rechtlichen Perspektive auf die Schließung europäischer Häfen für  Seenotrettungsschiffe. Im Anschluss stellte Marcus Engler (DeZIM) seinen Artikel um sogenannte ‚Ausschiffungszentren‘ in Transitländern vor. Beide Artikel wurden im Anschluss lebhaft diskutiert und sind hier nachzulesen: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung 3 (2019)

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