Studying Diversity, Migration and Urban Multiculture: Convivial Tools for Research and Practice


 

Am 2. Juli 2019 stellte Prof. Dr. Magdalena Nowicka, Leiterin der Abteilung Integration am DeZIM-Institut, gemeinsam mit Co-Herausgeberin Dr. Mette Louise Berg vom University College London, das Buch „Studying Diversity, Migration and Urban Multiculture: Convivial Tools for Research and Practice" vor.

 

„Das Thema Konvivialität passt sehr gut zum Auftrag des DeZIM. Wir versuchen stets, in unserer Arbeit auf die verschiedenen migrantische Communities zuzugehen und deren gleichberechtigte Beteiligung in der Forschung zu ermöglichen “, sagte Magdalena Nowicka zu Beginn. Mette Louise Berg verwies in ihrer Ansprache darauf, dass viele der Buchbeiträge sowohl von Wissenschafter*innen als auch Künstler*innen und Praktier*innen verfasst worden sind und ihre  Erfahrungen aus gemeinsamer Forschung besprechen. 

 

Anhand verschiedener Beispiele aus eigener Forschungspraxis erläuterte Prof. Ann Phoenix, Professorin für Psychosoziale Studien am University College London, die Prinzipien von Konvivialität, aber auch die Herausforderungen, die partizipative Forschung sowohl für die Wissenschaftler*innen als auch die beteiligten Communities mit sich bringt. Nicht jede partizipative Forschung sei beispielsweise konvivial. Forscher*innen müssen stets die bestehenden Machtverhältnisse mitbedenken und im Blick behalten, dass das Einbinden der Communites auch unbeabsichtig ausbeuterisch wirken kann. Das Publikum beteiligte sich nach dem Vortrag engagiert an der Diskussion, die auch nach Ende des offiziellen Teil weitergeführt wurde.

 

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Studying Diversity, Migration and Urban Multiculture: Convivial Tools for Research and Practice