Publikationstyp: Studie

Digitalgestützte Evaluation von Digitalprojekten der politischen Bildung

Untertitel: „Ein Klick ist nicht gleichbedeutend mit produktiver Auseinandersetzung“

AutorInnen: Johansson, Susanne; Prytula, Andrea Publikationsjahr: 2025

Digitale Formate wie Serious Games, Escape Rooms oder Webvideos gewinnen in der politischen Bildung zunehmend an Bedeutung. Sie schaffen neue Zugänge zu neuen Zielgruppen, eröffnen innovative Lern- und Beteiligungsmöglichkeiten und ermöglichen flexibles, ortsunabhängiges Lernen. Besonders deutlich wurde dies während der Corona-Pandemie.  Die Evaluierung solcher digitalen Bildungsangebote stellt besondere Anforderungen: Digitale Settings verändern die Art der Interaktion, erhöhen Anonymität und bringen neue Datenschutzaspekte mit sich. Gleichzeitig bieten sie Chancen für lebensweltorientierte Ausgestaltungen von Erhebungen (z.B. durch Einbindung von Multimedia) und eine verbesserte Dokumentation von Evaluationsprozessen.  Im Rahmen dieser Pilotstudie wurden anhand einer systematischen Literaturauswertung und qualitativer Interviews mit Wissenschaftler*innen und Fachpraktiker*innen Chancen, Herausforderungen sowie erprobte methodische Ansätze der digitalgestützten Evaluation untersucht. Darüber hinaus enthält die Studie weiterführende Methodenvorstellungen u.a. aus dem Bereich der Medien- und Kommunikationswissenschaften, die eine Orientierung für den Einsatz digitalgestützter Evaluationsverfahren bieten können. Die entsprechenden Methodenvorstellungen wurden von externen Autor*innen erstellt.  Die Ergebnisse bieten praxisnahe Empfehlungen, wie digitale Werkzeuge gezielt in Evaluationsprozesse integriert werden können und was es braucht, um Qualität und Weiterentwicklung des gesamten Feldes zu unterstützen.

doi: 10.48809/PrEvalStu2505
Johansson, Susanne; Prytula, Andrea (2025): Digitalgestützte Evaluation von Digitalprojekten der politischen Bildung: „Ein Klick ist nicht gleichbedeutend mit produktiver Auseinandersetzung“. Frankfurt am Main: PRIF Peace Research Institut Frankfurt - Leibniz Institut für Friedens- und Konfliktforschung. DOI: 10.48809/PrEvalStu2505.