25. Juni 2026 | DeZIM-Institut, Berlin | Veranstaltungssprache: Englisch
Wie werden alternde Gesellschaften künftig mit Migration umgehen? Welche Rolle spielt Einwanderung für Arbeitsmärkte, soziale Sicherungssysteme und das Zusammenleben der Generationen? Und welche Zukunftsszenarien sind angesichts zunehmender globaler Mobilität und politischer Restriktionen denkbar?
Diesen Fragen widmet sich das erste Future Lab „Migration and Ageing Societies: Futures, Frictions and Possibilities“, das am 25. Juni 2026 am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) in Berlin stattfindet.
Die Veranstaltung ist Teil des internationalen Forschungsprojekts „Future Imaginaries of Migration“ (FutureMig). Die interdisziplinäre Initiative untersucht, wie sich Migration und Mobilität in Zukunft entwickeln könnten und wie ihr gesellschaftliches Potenzial besser genutzt werden kann. Das Berliner Future Lab bildet den Auftakt einer Reihe weiterer Veranstaltungen in Ghana, Singapur und Kanada.
Im Mittelpunkt des Berliner Workshops steht die Frage, wie die demografische Alterung Deutschlands mit Einwanderung zusammenhängt. In den kommenden Jahren wird ein erheblicher Teil der Erwerbsbevölkerung in den Ruhestand eintreten. Dies wird den Fach- und Arbeitskräftemangel verschärfen, soziale Sicherungssysteme vor Herausforderungen stellen und die Beziehungen zwischen den Generationen verändern. Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Migration für Wirtschaft und Gesellschaft, während politische Debatten zunehmend von Restriktionen geprägt sind.
Vor diesem Hintergrund bringt das Future Lab Wissenschaftlerinnen aus Accra, Singapur, Toronto und Berlin mit politischen Entscheidungsträgerinnen, Praktikerinnen, Gewerkschaften und Künstlerinnen zusammen. Gemeinsam diskutieren sie mögliche Zukünfte alternder Gesellschaften und die Rolle von Migration in einer sich wandelnden Welt.