• Startseite
  • Veranstaltungen
  • DeZIM lunch_discussion | Unsichtbare Lasten, sichtbare Stärke: Ukrainische Frauen im Krieg und im Exil

DeZIM lunch_discussion | Unsichtbare Lasten, sichtbare Stärke: Ukrainische Frauen im Krieg und im Exil

Im Anschluss an den Internationalen Frauentag richtet diese DeZIM_lunch discussion den Blick auf die Lebensrealitäten ukrainischer Frauen zwischen Krieg, Flucht und Ankommen in Deutschland.

Wann: Mittwoch, 18. März 2026, 13:30 – 14:30 Uhr

Wo: DeZIM-Institut, Mauerstraße 76, 10117 Berlin

Bis 17. März, 18:00 Uhr hier anmelden: ANMELDUNG

Im Anschluss an den Internationalen Frauentag richtet diese DeZIM_lunch discussion den Blick auf die Lebensrealitäten ukrainischer Frauen zwischen Krieg, Flucht und Ankommen in Deutschland. Der russische Angriffskrieg hat nicht nur massive Zerstörungen verursacht, sondern prägt bis heute den Alltag vieler Frauen im Exil. Zwischen Sorgearbeit, Behördengängen, unsicheren Erwerbsperspektiven und psychosozialen Belastungen entstehen neue Herausforderungen, zugleich aber auch Formen von Resilienz, Selbstorganisation und politischer Artikulation.

Nach einem Input von Prof. Dr. Yuliya Kosyakova zur Situation von ukrainischen Frauen im Exil, werden unsere Gäste Dr. Gundula Bavendamm vom Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung,  Versöhnung sowie Oleksandra Bienert von der Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland den Input kommentieren. Das Gespräch wird von Dr. Noa Ha, DeZIM, moderiert. 

Die Veranstaltung bringt wissenschaftliche, historische und zivilgesellschaftliche Perspektiven miteinander ins Gespräch. Ausgangspunkt sind aktuelle empirische Befunde zur sozialen und arbeitsmarktlichen Situation ukrainischer Geflüchteter in Deutschland. Diese werden in Beziehung gesetzt zu historischen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung sowie zur Perspektive ukrainischer Selbstorganisationen. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen strukturellen Bedingungen Teilhabe gelingt oder behindert wird und welche politischen wie gesellschaftlichen Konsequenzen sich daraus ergeben. 

Leitfragen 

  • Welche sozialen und strukturellen Barrieren prägen den Alltag ukrainischer Frauen im Exil?

  • Wie greifen Sorgearbeit, Erwerbsintegration und psychosoziale Belastungen ineinander?

  • Welche Bedeutung haben historische Erfahrungen von Flucht und Vertreibung für aktuelle Debatten?

  • Welche zivilgesellschaftlichen und institutionellen Strukturen braucht es, um Schutz, Teilhabe und Versorgung nachhaltig zu stärken?

Mitwirkende 

  • Prof. Dr. Yuliya Kosyakova
    Leiterin des Forschungsbereichs „Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und Universität Bamberg, und Professorin für Migrationsforschung. 

  • Dr. Gundula Bavendamm 
    Direktorin der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Sie arbeitet zu Zwangsmigration, Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen von Fluchterfahrungen. 

  • Oleksandra Bienert 
    Vorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland und Mitglied im Berliner Landesbeirat für Partizipation. Sie vertritt die Perspektive ukrainischer Selbstorganisationen auf Alltagsrealitäten, Teilhabe und politische Interessenvertretung im Exil. 

  • Moderation: Dr. Noa K. Ha
    Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) 

Aktuelle Forschung zum Thema