Das Engagement für Geflüchtete im Wandel

Abteilung Konsens und Konflikt

Projektleitung: Prof. Dr. Sabrina Zajak

Projektmitarbeitende: Dr. Maryam Rutner

Laufzeit Januar 2023 bis Dezember 2023
Status Abgeschlossenes Projekt

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine rückte Geflüchtetenaufnahme und zivilgesellschaftliches Engagement erneut ins Zentrum. Das Projekt untersuchte, wie sich Engagement in Deutschland in den letzten Jahren entwickelt hat und analysiert individuelle Muster der Beteiligung.

Leitende Forschungsfragen

Wie hat sich das Engagement für Geflüchtete in Deutschland in den letzten Jahren entwickelt, insbesondere seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine?
Inwiefern unterscheiden sich Muster der Aufnahmebereitschaft und des freiwilligen Engagements im Jahr 2022 von früheren Perioden, wie dem „langen Sommer der Migration“ 2015?
Die Studie machte sichtbar, dass sich Engagementmuster für Geflüchtete über die Zeit deutlich verändern. Während 2022 eine breite Reaktivierung des Engagements zu beobachten war, zeigten sich zugleich veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen im Vergleich zu 2015.
Dr. Elias Steinhilper, Co-Leitung Abteilung Konsens & Konflikt

Das Projekt untersuchte, wie sich das Engagement für Geflüchtete in Deutschland in den letzten Jahren, insbesondere seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine, entwickelt hat. Dabei lag der Fokus auf der quantitativen Analyse individueller Beteiligungsmuster im freiwilligen Engagement. Ziel war es, systematisch Veränderungen im zeitlichen Verlauf zu erfassen, Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu identifizieren und Trends im freiwilligen Engagement sichtbar zu machen.
Anhand umfangreicher Survey-Daten wurden sowohl die Häufigkeit und Art des Engagements als auch die Motivation der Beteiligten analysiert. So konnten Aussagen darüber getroffen werden, inwiefern sich aktuelle Engagementmuster von früheren Perioden, wie dem „langen Sommer der Migration“ 2015, unterschieden. 

Förderung: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Institutionelle Förderung)