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Immigrant Social Rights – How Inclusion and Exclusion Shape Migrants’ Life Chances and Lived Experiences (SFB 1342, Teilprojekt B04)

Abteilung Konsens und Konflikt

Projektleitung: Dr. Friederike Römer

Projektmitarbeitende: Samera BartschDr. Jakob Henninger Mara Junge

Laufzeit Januar 2026 bis Dezember 2029
Status Laufendes Projekt

Die Forschung zeigt, dass der Zugang von Migrantinnen und Migranten zu sozialer Sicherung häufig eingeschränkt ist. Zwar gibt es zunehmend Untersuchungen dazu, warum manche Gruppen eingeschlossen oder ausgeschlossen werden, doch bislang ist wenig darüber bekannt, wie diese Rechte in der Praxis umgesetzt werden und welche Folgen sie haben. Dabei ist entscheidend, ob und wie Migrantinnen und Migranten – ein wachsender Teil der Bevölkerung weltweit – tatsächlich Sozialleistungen nutzen können. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf ihre sozioökonomische Lage und politische Integration.

Das Projekt untersucht deshalb, wie rechtlich zugesicherte soziale Rechte (de jure) in der Praxis in tatsächlichen Leistungszugang (de facto) übersetzt werden und wie dies Verhalten und Lebenslagen von Migrantinnen und Migranten beeinflusst.

Arbeitspaket 1 analysiert, wie Sozialrechte in Herkunfts- und Zielländern Migrationsabsichten und tatsächliche Wanderungen prägen.

Arbeitspaket 2 untersucht mit Textanalysen aus sozialen Medien, ob und wie Migrantinnen und Migranten ihre rechtlichen Ansprüche wahrnehmen.

Arbeitspaket 3 analysiert den Zusammenhang zwischen Sozialrechten und Arbeitsmarkt Indikatoren wie Beschäftigung, Einkommen oder beruflichem Status.

Arbeitspaket 4 setzt die Datenerhebung zu sozialen Rechten (ImmigSR) fort und erweitert sie auf die Jahre 2022–2026.

Insgesamt verbindet das Projekt umfassende quantitative Daten zu sozialen Rechten von Migrantinnen und Migranten mit individuellen und makroökonomischen Informationen sowie qualitativen Ansätzen. So trägt es zu einem besseren Verständnis darüber bei, wie Sozialrechte Migration beeinflussen und welche Folgen sie für die Integration haben.

Förderung: DFG (Drittmittel)