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DeZIM_talk | Zum Verhältnis von Rassismus und Antisemitismus – Theoretische Perspektiven und politisch-bildnerische Praxis
Wo: DeZIM-Institut, Mauerstraße 76, 10117 Berlin
Wann: 24.02.2025, 17:30–19:30 Uhr
Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
Antisemitismus und Rassismus werden in wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten immer wieder miteinander verknüpft, gleichgesetzt oder gegeneinandergestellt. Zugleich besteht ein wachsendes Interesse an Zugängen, die Unterschiede und Berührungspunkte beider Phänomene differenziert in den Blick nehmen, ohne Vereinfachungen oder Konkurrenzlogiken zu erzeugen.
Mit der neu entwickelten Übung „Zum Verhältnis von Rassismus und Antisemitismus“ liegt ein materialgestütztes Format vor, das Fachkräften in der politischen Bildung ermöglicht, theoretische Perspektiven zum Verhältnis beider Phänomenbereiche gemeinsam mit Teilnehmenden zu erkunden. Die Übung arbeitet mit Paraphrasen und Zitaten aus der Antisemitismus- und Rassismuskritik und lädt dazu ein, verschiedene Thesen strukturiert zu diskutieren.
In der Veranstaltung möchten wir die Übung vorstellen und zugleich über weiterführende Fragen ins Gespräch kommen:
Wie lassen sich antisemitismus- und rassismuskritische Ansätze produktiv aufeinander beziehen?
Welche theoretischen Klärungen sind für die politische Bildung hilfreich?
Welche Chancen und Grenzen haben Materialien, die an dieser Schnittstelle eingesetzt werden?
Unser Podium
Dr. Sina Arnold, Gastprofessur „Interdisziplinäre Antisemitismus- und Rassismuskritik“ an der Universität Bielefeld
Anna Sabel, Bundesgeschäftsführerin des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften und politische Bildnerin
Shai Hoffmann, Bildungsreferent und Projektentwickler im Bereich Antisemitismus, Rassismus und Dialogformate
Moderation
Neta-Paulina Wagner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) am DeZIM-Institut und Mitautorin der Studie „Importierter Antisemitismus?“
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator:innen in der politischen Bildung, Mitarbeitende aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie an Interessierte mit entsprechendem Vorwissen.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch. Weiterführende Informationen und Materialien werden vor Ort bereitgestellt.
Ein barrierefreier Zugang zum DeZIM.Saal ist gewährleistet.
Ansprechpartnerin
Neta-Paulina Wagner
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)
E-Mail: wagner(at)dezim-institut.de