15. Oktober 2026 | 14:00 bis 16:30 Uhr | DeZIM-Institut, Berlin
Gerade angesichts zunehmenden antimuslimischen Rassismus und der gleichzeitigen Delegitimierung seiner Auseinandersetzung ist es uns ein besonderes Anliegen, Räume für Austausch, wissenschaftliche Einordnung und gemeinsame Perspektiven zu schaffen.
Antimuslimischer Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem mit Auswirkungen auf Sicherheit, Teilhabe, Bildung, Arbeitswelt und institutionelles Vertrauen. Gleichzeitig ist die Wissensbasis zu antimuslimischem Rassismus häufig fragmentiert. Monitoring, zivilgesellschaftliche Berichte, wissenschaftliche Befunde und politische Maßnahmen laufen teils parallel, ohne systematische Rückkopplung.
Gemeinsam mit CLAIM möchten wir deshalb aktuelles Lagewissen und wissenschaftliche Perspektiven zusammenbringen und einen Raum schaffen, um Forschungslücken, Transferbedarfe und Kooperationswege zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Praxis und Politik sowie Verwaltung zu konkretisieren.
Im Mittelpunkt stehen das jährliche Lagebild zu antimuslimischem Rassismus von CLAIM, der aktuelle Stand der Forschung in Deutschland sowie Fragen danach, wo weiterhin Daten, Analysen und Perspektiven fehlen, welche Forschung es künftig braucht und wie Erkenntnisse nachhaltig in Prävention, Schutz, Verwaltungshandeln und Politik übertragen werden können.
Input
- Prof. Dr. Meltem Kulaçatan, Professorin für Soziale Arbeit an der Internationalen Hochschule in Nürnberg
- Brite Freer, Projektmanagerin Monitoring bei CLAIM
Podium
- Prof. Dr. Meltem Kulaçatan
- Rima Hanano, Leiterin von CLAIM
Moderation
- Özcan Karadeniz, Referent für Community Outreach beim DeZIM-Institut
Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zum Austausch. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Website: Website.
Bitte melden Sie sich bis zum 14. Oktober 2026, 23:59 Uhr, unter folgendem Link an: Anmeldung.